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Animals at the End of the World
Tiere am Ende der Welt beginnt mit einer Explosion, die die sechsjährige Ines für das von ihr schon lange befürchtete Ende der Welt hält. Inmitten des Chaos lernt sie die Enkelin des Hausmädchens, Mari, kennen, die ihre beste Freundin wird und mit der sie sich in der Welt der Erwachsenen im engen Haus ihrer Großeltern zurechtfindet.
Gemeinsam fliehen sie aus dem Haus und stellen sich den "Tieren", die Bogot in den 1980er Jahren bevölkern. Doch In s merkt bald, dass sie weder auf Mar a noch auf ihre besorgten und zerstrittenen Eltern zählen kann. Allein muss sie lernen, ihre äußere und innere Welt zu entschlüsseln und sich dabei sowohl mit Armeen von Tieren als auch mit dem häuslichen Chaos auseinandersetzen.
Dabei lernt sie auch, was es bedeutet, Grenzen auszutesten, Regeln zu brechen und mit den Konsequenzen umzugehen. Der erste Roman der kolumbianischen Autorin Gloria Susana Esquivel, Tiere am Ende der Welt, ist eine poetische und bewegende Coming-of-Age-Geschichte, die noch lange nach der letzten Seite nachhallt.