
Animals and Artists: An Exploration of Impossible Encounters
Eine Diskussion moderner und zeitgenössischer Kunstwerke, die traditionelle Darstellungen nicht-menschlicher Tiere in Frage stellen und den menschlichen Betrachter dem tierischen Anderssein aussetzen.
In diesem Buch wird argumentiert, dass das individuelle und diskrete menschliche Selbst, das über Bewusstsein, Rationalität, Empathie, eine Stimme und ein Gesicht verfügt, durch nichtmenschliche Fähigkeiten wie verteilte Kognition, geschlechtliche Ambiguität, Metamorphose, Mimikry und Vogelsprache in Frage gestellt werden kann. In der traditionellen Philosophie stehen Tiere für all das, was der Menschheit fehlt.
In Animals and Artists wird jedoch argumentiert, dass die Tatsache, dass Menschen "das Tier" als negativen Begriff definieren, nicht bedeutet, dass Tiere an sich keine Bedeutung haben. Vielmehr markieren Tiere in ihrer Unerkennbarkeit die Grenzen des menschlichen Denkens. Durch die Verbindung von Kunstanalyse mit poststrukturalistischen, posthumanistischen und tierwissenschaftlichen Theorien dezentriert Atkinson das Menschliche und schafft eine neue Position, die die Differenz einbezieht.
Inmitten unserer aktuellen ökologischen Krise bringt Animals and Artists die Leser in Solidarität mit Tierarten, darunter Spinnen, Seidenraupen, Bienen, Papageien und Kraken. Das Buch weckt Empathie für andere Lebensformen, lenkt die Aufmerksamkeit auf die gemeinsame Verletzlichkeit von menschlichen und nicht-menschlichen Tieren und unterstreicht damit die Kraft der Kunst, einen sozialen Wandel herbeizuführen.