Bewertung:

Das Buch zielt darauf ab, die Darstellung von Tieren in Literatur und Kunst zu erforschen, aber die Rezensenten finden es zu akademisch, verworren und nicht kohärent genug. Es berührt zwar wichtige Themen, aber die dichte Sprache und die unzusammenhängenden Kapitel untergraben seine Wirksamkeit.
Vorteile:Das Buch enthält einige interessante und stichhaltige Argumente zur Darstellung von Tieren und stellt traditionelle Erzählungen in Frage, in denen Tiere lediglich als Opfer dargestellt werden. Es regt die Leser dazu an, kritisch über die Rolle der Tiere in Literatur und Kunst nachzudenken.
Nachteile:Der Text ist übermäßig akademisch und verworren, was es schwierig macht, sich auf den Inhalt einzulassen. Die Kapitel sind unzusammenhängend und bieten keinen kohärenten Überblick. Die häufige Verwendung bestimmter Wörter, insbesondere von „Schlampe“ und „Fiktionen“, stört. Auch die Erörterung von Tierrechten und Frauenrechten ist uneinheitlich.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Animal Stories: Narrating across Species Lines
Beginnend mit einer historischen Darstellung, warum Tiergeschichten eine endemische kritische Herausforderung für die Literatur- und Kulturtheorie darstellen, argumentiert Animal Stories, dass wichtige kreative Entwicklungen in der Erzählform untrennbar mit den Veränderungen in der Tierpolitik und -wissenschaft im vergangenen Jahrhundert verbunden sind. Susan McHugh geht den Darstellungsmustern nach, die für moderne und zeitgenössische Fiktionen von artübergreifender Gemeinschaft in einer Vielzahl von Medien - darunter Romane, Filme, bildende Kunst, Fernsehsendungen und digitale Spiele - spezifisch sind, um zu zeigen, dass in den Erzählformen nichts Geringeres als die Zukunft des Lebens aller Arten auf dem Spiel steht.
McHughs Untersuchungen der Fiktionen von Menschen, die im bürgerlichen und beruflichen Leben auf Tiere angewiesen sind - am deutlichsten die von Nutztierhaltern und Berufsreiterinnen - zeigen deutlich moderne und menschlich-tierische Formen der Intersubjektivität. Doch die immer deutlicher werdende Gewalt, die diesen Figuren angetan wird, verweist auf ihre ambivalente Bedeutung für die sich verändernden Konfigurationen der Arten.
Indem er diese Entwicklungen mit narrativen Adaptionen traditioneller Beziehungen zwischen Artgenossen in dieser Zeit - queere Memoiren über Haustiere und Fiktionen über Nutztiere - zusammenbringt, verdeutlicht McHugh die interkorporellen Intimitäten - die Perforationen der Artengrenzen, die jetzt in der Genetik und Genomik zunehmen - und bettet die Darstellung von Tieren in biopolitische Rahmen ein.