Bewertung:

Die Rezensionen heben Cary Wolfes Fachwissen und die Tiefe der Forschung in seinem Buch hervor, das sich mit dem Konzept des tierischen „Anderen“ in der menschlichen Gesellschaft befasst. Die Leser schätzen die erfrischende Perspektive und die wissenschaftliche Strenge, weisen aber darauf hin, dass das Buch anspruchsvoll sein kann und Vorkenntnisse über humanistische Lehren erfordert.
Vorteile:⬤ Extrem gut recherchiert
⬤ erfrischend neue Sichtweise
⬤ hebt sich in der Thematik ab
⬤ empfohlen für diejenigen, die sich für die Philosophie des tierischen 'Anderen' interessieren
⬤ tiefe Auseinandersetzung mit wichtigen philosophischen Akteuren.
⬤ Keine leichte Lektüre
⬤ kann für Gelegenheitsleser schwierig sein
⬤ Vertrautheit mit dem Humanismus ist für ein besseres Verständnis notwendig.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Animal Rites: American Culture, the Discourse of Species, and Posthumanist Theory
In Animal Rites untersucht Cary Wolfe die zeitgenössischen Vorstellungen von Humanismus und Ethik, indem er eine wenig bekannte, aber entscheidende Tradition der Theorie des Tieres im Untergrund rekonstruiert, die von Wittgenstein, Cavell und Lyotard bis zu Levinas, Derrida, Zizek, Maturana und Varela reicht.
Anhand einer detaillierten Lektüre des Zusammenspiels von Diskursen über Rasse, Sexualität, Kolonialismus und Animalität in der amerikanischen Kultur des 20. Jahrhunderts untersucht Wolfe, was es in Theorie und kritischer Praxis bedeutet, „die Frage nach dem Tier“ ernst zu nehmen.