Bewertung:

Daughters of the Witching Hill ist ein fesselnder historischer Roman von Mary Sharratt, der die Hexenprozesse von Pendle in England im Jahr 1612 schildert. Im Mittelpunkt steht das Leben von Frauen, die als schlaue Leute bekannt waren, die Kräuterheilkunde praktizierten und aufgrund gesellschaftlicher Ängste und religiöser Eiferer verfolgt wurden. Die Erzählung, die mit realen historischen Ereignissen und Figuren verwoben ist, erweckt die komplexen Erfahrungen dieser Frauen zum Leben und reflektiert gleichzeitig die Auswirkungen von Gerüchten, Angst und gesellschaftlicher Ungerechtigkeit.
Vorteile:Das Buch wird für seinen gut recherchierten historischen Kontext, die starke Charakterentwicklung, den schönen Schreibstil und die eindringliche Atmosphäre gelobt. Die Leserinnen und Leser schätzen die reichhaltige Charakterisierung der Frauen, die Auseinandersetzung mit Themen wie Nächstenliebe und gesellschaftliche Vorurteile sowie die emotionale Tiefe, die durch die Erzählung vermittelt wird. In vielen Rezensionen wird die Fähigkeit der Autorin hervorgehoben, ein lebendiges Gefühl für die Zeit und den Ort zu schaffen, so dass die Kämpfe der Figuren einen tiefen Eindruck hinterlassen.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser fanden, dass das Tempo manchmal zu langsam ist und die langatmigen, beschreibenden Abschnitte den allgemeinen Erzählfluss beeinträchtigen können. In einigen Kritiken wurde erwähnt, dass sich das Ende im Vergleich zum Aufbau der Geschichte überstürzt anfühlte. Außerdem waren einige Leser zunächst verwirrt über den Schauplatz, da sie eine andere Geschichte über einen Hexenprozess erwartet hatten. Eine Minderheit der Rezensenten bemerkte, dass bestimmte Charaktere, wie Jamie, nicht gut entwickelt oder sympathisch waren.
(basierend auf 282 Leserbewertungen)
Daughters of the Witching Hill
Töchter des Hexenhügels erweckt die Geschichte zum Leben in einer lebendigen und erschütternden Erzählung über eine Familie, die von der Liebe getragen wird und versucht, die Hysterie einer Hexenverfolgung zu überleben.
Bess Southerns, eine verarmte Witwe, die in Pendle Forest lebt, wird von Visionen heimgesucht und erwirbt sich den Ruf einer gerissenen Frau. Unter Rückgriff auf die katholische Volksmagie ihrer Jugend heilt Bess Kranke und sagt die Zukunft voraus. Als sie älter wird, unterrichtet sie ihre Enkelin Alizon in ihrem Handwerk, ebenso wie ihre beste Freundin, die sich schließlich der dunklen Magie zuwendet.
Als ein Hausierer nach einem Wortwechsel mit Alizon einen Schlaganfall erleidet, spielt ein lokaler Magistrat, der sich einen Namen als Hexenfinder machen will, Nachbarn und Familienmitglieder gegeneinander aus, bis Verdacht und Paranoia einen rasanten Höhepunkt erreichen.
Sharratt verwebt gut recherchierte historische Details der Hexenverfolgung von 1612 in Pendle mit einer wunderschön ausgedachten Geschichte über starke Frauen, Familie und Verrat. Daughters of the Witching Hill“ ist ein kraftvoller Roman voller Intrigen und Enthüllungen.