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Death by Landscape
Von der gefeierten Autorin des Romans Oval kommt ein Buch mit „Fan-Sachbüchern“ über das Leben und Schreiben im Zeitalter des Aussterbens
In dieser Konstellation von Essays fragt Elvia Wilk, welche Art von Erzählungen uns helfen können, unsere menschliche Perspektive auf die Erde neu zu überdenken. Das Buch beginnt mit einer Erkundung der Rolle der Fiktion in der heutigen Zeit und entwickelt sich zu einer tiefgreifenden Befragung des Schreibprozesses und des Selbst.
Wilk untersucht kreative Werke quer durch die Zeiten und Genres, um Binaritäten zwischen Dystopie und Utopie, Realem und Imaginiertem, Selbst und Welt aufzubrechen. Sie stellt Verbindungen zwischen den Werken von so unterschiedlichen Autoren wie Mark Fisher, Karen Russell, Han Kang, Doris Lessing, Anne Carson, Octavia E. Butler, Michelle Tea, Helen Phillips, Kathe Koja, Jeff und Ann VanderMeer und Hildegard von Bingen her.
Was passiert, wenn die Forschung persönlich wird, wenn der Betrachter durch das Glas bricht? Mit dem Auge des Betrachters erforscht diese Sammlung literarische und literarische Weltenbauprojekte - mittelalterliche Klöster, Solarpunk-Zukünfte, Vampir-Rollenspiele, menschenleere Umgebungen - und schlägt dabei eine Brücke zwischen dem Mikro- und dem Makrobereich, um aufzuzeigen, wie unsere Beziehung zur Erzählung unsere Beziehungen zur natürlichen Welt und zueinander prägt.