Tod, Trauer und das Leben nach dem Tod in Korea: Von der Antike bis zur Gegenwart

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Tod, Trauer und das Leben nach dem Tod in Korea: Von der Antike bis zur Gegenwart (Charlotte Horlyck)

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Originaltitel:

Death, Mourning, and the Afterlife in Korea: Ancient to Contemporary Times

Inhalt des Buches:

Der Tod und die Aktivitäten und Überzeugungen, die ihn umgeben, können uns viel über die Ideale und Kulturen der Lebenden lehren. Während der Tod biologisch gesehen das Ende des physischen Lebens bedeutet, ist diese Zäsur bei den geistigen und spirituellen Aspekten nicht ganz so offensichtlich. In der Tat ist der Einfluss der Toten auf die Lebenden manchmal viel größer als vor dem Tod. In diesem Band wird ein multidisziplinärer Ansatz verfolgt, um ein umfassenderes Verständnis sowohl der historischen als auch der gegenwärtigen Praktiken im Zusammenhang mit dem Tod in Korea zu vermitteln.

Die Beiträge aus Korea und dem Westen vereinen archäologische, historische, literarische, religiöse und anthropologische Ansätze und behandeln eine Reihe von Themen rund um den Körper, die Entsorgung von Überresten, Ahnenverehrung und -riten sowie das Leben nach dem Tod. In den ersten beiden Kapiteln wird der Umgang mit den Körpern von Sterbenden und Toten vom Großen Silla-Königreich (668-935) bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts untersucht. Jahrhunderts. Anschließend werden Grabbau und Grabbeigaben, Friedhöfe und Denkmäler in der Koryŏ-Zeit (918-1392) und im 20. Jahrhundert erörtert, gefolgt von einer Betrachtung der Ahnenriten und der Ahnenverehrung, die seit der Vormoderne einen untrennbaren Bestandteil der koreanischen Bestattungssitten bilden. Die Kapitel befassen sich mit der Notwendigkeit, die Toten sowohl im schamanistischen als auch im konfuzianischen Kontext zu besänftigen. Der letzte Abschnitt des Buches untersucht den Umgang mit den Toten und wie der Zustand des Todes wahrgenommen wurde. Geistergeschichten geben einen wichtigen Einblick in die Interpretation des Todes durch das einfache Volk in den Koryŏ und Chosŏn (1392-1910), während nonkonformistische Erzählungen über den Tod wie der romantische Roman Kuunmong aus dem 17. Im letzten Kapitel wird untersucht, wie die frühen koreanischen Katholiken des 18. und 19. Jahrhunderts den Tod und das Leben nach dem Tod verstanden haben.

Death, Mourning, and the Afterlife in Korea füllt eine bedeutende Lücke in den Studien über die koreanische Gesellschaft und Kultur sowie über ostasiatische Bestattungspraktiken. Durch die Annäherung an das Thema aus einer Vielzahl von Disziplinen und die Ausdehnung der historischen Reichweite auf das vormoderne und moderne Korea ist das Buch eine wichtige Quelle für Wissenschaftler und Studenten in einer Vielzahl von Bereichen.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780824876760
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2018
Seitenzahl:240

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