Bewertung:

Das Buch bietet eine eingehende Untersuchung der antiken römischen Bestattungspraktiken, des Glaubens an den Tod und das Leben nach dem Tod sowie der damit verbundenen architektonischen Elemente. Es wird für seine umfassende Abdeckung und seinen zugänglichen Schreibstil gelobt, was es sowohl als akademische Referenz als auch als allgemeine Lektüre wertvoll macht.
Vorteile:Der umfassende und zugängliche Schreibstil, die gründliche Erforschung des römischen Glaubens an den Tod und die Bestattungspraktiken, die umfangreichen Illustrationen und Fußnoten machen das Buch sowohl für Wissenschaftler als auch für allgemeine Leser wertvoll und zu einem unverzichtbaren Nachschlagewerk zu diesem Thema.
Nachteile:Einige Rezensenten schlagen vor, dass mehr Forschung in Anthropologie und Soziologie erforderlich ist, um die im Buch behandelten Themen zu vertiefen.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Death and Burial in the Roman World
Die Studie von J. M.
C. Toynbee ist das umfassendste Buch über römische Bestattungspraktiken, das bisher als Taschenbuch erschienen ist. Von Rom bis Pompeji, von Britannien bis Jerusalem - Toynbees Buch untersucht die Bestattungspraktiken in der gesamten römischen Welt aus einer Vielzahl von Perspektiven.
Zunächst untersucht Toynbee den römischen Glauben an den Tod und das Leben nach dem Tod und stellt fest, dass nur wenige Römer an die elysischen Felder der poetischen Erfindung glaubten. Anschließend beschreibt sie die Rituale, die mit der Bestattung und der Trauer verbunden waren: Gedenkmahlzeiten am Grab waren üblich, und einige Gräber verfügten über eingebaute Küchen und Räume, in denen die Angehörigen übernachten konnten.
Toynbee beschreibt auch den Aufbau und die Finanzierung von Friedhöfen, die Grabtypen der Reichen und der Armen, die Art der Grabzeichen und Denkmäler sowie die Grabausstattungen. -- "Times Literary Supplement".