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Mortally Wounded: Stories of Soul Pain, Death and Healing
Was macht einen guten Tod aus? In Mortally Wounded, einem Bestseller in Irland, wo es erstmals veröffentlicht wurde, reflektiert Dr.
Michael Kearney seine Erfahrungen in der Arbeit mit Sterbenden und zeigt uns, dass es möglich ist, gut sterben zu lernen, unsere Ängste und seelischen Schmerzen zu überwinden und den Tod als integralen Bestandteil des Lebens zu akzeptieren. Dr.
Kearney ist davon überzeugt, dass die Wurzel des Schmerzes, mit dem wir im Sterben konfrontiert sind, oft in einer persönlichen und kulturellen Trennung von der Seele liegt, und plädiert für eine persönliche Suche nach innen - und nach unten -, um sich wieder mit diesem tiefsten Teil unseres Seins zu verbinden. Er zeigt, wie psychologische Techniken wie Traumanalyse und Visualisierungsübungen in Verbindung mit mythologischen Erkenntnissen uns auf dieser Reise helfen können. Im griechischen Mythos des verwundeten Zentauren Chiron findet er eine Metapher für diesen Prozess: Erst nachdem er neun Tage und Nächte in die Unterwelt hinabgestiegen ist, findet Chiron Erleichterung von seinem Schmerz und seinem Leiden und entdeckt einen Weg, der bis zum Himmel reicht.
Die sorgfältige Pflege unserer geistigen Gesundheit, so Kearney, ist eine wesentliche Ergänzung zur körperlichen oder äußeren Pflege. Innere oder „Tiefen“-Arbeit kann uns seiner Meinung nach in die Lage versetzen, unseren „eigenen Weg durch das Gefängnis des Seelenschmerzes zu einem Ort größerer Ganzheit, einer neuen Lebenstiefe und eines Abfalls von der Angst“ zu finden.