Bewertung:

Das Buch bietet einen detaillierten, fesselnden Bericht über die deutschen U-Boot-Operationen im Golf von Mexiko während des Zweiten Weltkriegs und beleuchtet einen weniger bekannten Aspekt des Krieges. Es enthält persönliche Anekdoten, Tatsachenberichte und Forschungsergebnisse, die der historischen Erzählung Tiefe verleihen. Während viele Leser das Buch als informativ und gut geschrieben empfanden, bemängelten einige Leser Probleme mit der Organisation und einige verstreute Themen.
Vorteile:⬤ Fesselnder und informativer Schreibstil
⬤ deckt einen wenig bekannten Aspekt der Geschichte des Zweiten Weltkriegs ab
⬤ reich an persönlichen Berichten und detaillierten Recherchen
⬤ interessant für diejenigen mit Verbindungen zur Golfküste
⬤ weckt Nostalgie und schärft das Bewusstsein für historische Ereignisse.
⬤ Einige Leser fanden das Buch etwas zerstreut und schlecht organisiert
⬤ gelegentliche Wiederholungen von Geschichten
⬤ Kritik an der Tiefe und kritischen Analyse von Sekundärquellen
⬤ abrupte Perspektivwechsel, die störend sein könnten.
(basierend auf 30 Leserbewertungen)
Torpedoes in the Gulf: Galveston and the U-Boats, 1942-1943
Zu Beginn der amerikanischen Beteiligung am Zweiten Weltkrieg war Galveston Island ein Erholungszentrum für die Soldaten der Region. Jeden Abend schlenderten Scharen von Soldaten, Matrosen und Marinesoldaten an der Uferpromenade entlang und sonnten sich in der warmen Sonne und der sanften Brise des Golfs.
Roter, rosafarbener und weißer Oleander blühte in seiner ganzen Pracht, Möwen kreischten über den Köpfen, und sanfte Wellen rauschten über die Sandstrände. Es war das Paradies auf Erden. Kein Wunder, dass die deutschen U-Boot-Kommandanten ihren Augen nicht trauten, als sie in jenem Jahr heimlich in den Golf von Mexiko einfuhren.
Alle Navigationslichter leuchteten, und die Städte entlang der Küste strahlten hell und beleuchteten jedes amerikanische Schiff, das vorbeifuhr.
Auf Galveston Island hatte gerade die Sommertouristensaison begonnen, als Harro Schacht, der Kommandant von U-507, bis zur Mündung des Mississippi segelte und acht Schiffe in die Luft sprengte. Völlig unvorbereitet auf einen Angriff im Golf von Mexiko fuhren zwischen 1942 und 1943 vierundzwanzig deutsche U-Boote in den Golf von Mexiko ein und griffen sowohl amerikanische als auch alliierte Schiffe an, wobei sechsundfünfzig Handelsschiffe versenkt und vierzehn weitere beschädigt wurden.
Allein im Mai 1942 errangen die deutschen U-Boote durch den Blitzangriff an der "Golfseegrenze" ihre bis dahin größten Siege im Krieg. Von da an bis zum Frieden im Jahr 1944 konnte die alliierte Schifffahrt im Golf ungehindert und sicher vor Angriffen segeln - aber erst, als dieser überraschende Angriff den nationalen Patriotismus in neue Höhen trieb und den Krieg so nah an die Heimat brachte. Auf der Grundlage von Interviews mit Veteranen der U.S.
Navy, der Handelsmarine und der deutschen U-Boote, übersetzten Kriegstagebüchern und freigegebenen Militärdokumenten erzählt Torpedos im Golf eine faszinierende persönliche Geschichte mit zwei Seiten. Die Leser werden staunen, wie hinter den Kulissen der deutschen U-Boot-Spionagemanöver berichtet wird und wie die Galvestonier, die um ihr Leben fürchteten, ihre Insel zu befestigen versuchten, in der Überzeugung, dass sie sich endlich wirklich im Krieg befanden. Melanie Wiggins ist freiberufliche Schriftstellerin und lebt in Galveston.
Sie ist Mitglied der Galveston County Historical Commission und der Texas Gulf Historical Society of Beaumont und Autorin eines Buches über die Geschichte der Bolivar Peninsula.