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Tracks That Speak: The Legacy of Native American Words in North American Culture
Was haben die Wörter Saguaro, Parka, Hickory und Bisamratte gemeinsam? Sie stammen alle aus den Sprachen der amerikanischen Ureinwohner. Nur wenige Menschen machen sich Gedanken darüber, wie sehr das amerikanische Englisch den amerikanischen Ureinwohnern verpflichtet ist und wie häufig die Beiträge der amerikanischen Ureinwohner heute im Englischen verwendet werden.
In Tracks That Speak bietet Charles L. Cutler siebzig faszinierende Studien, die sich jeweils auf ein bestimmtes Wort konzentrieren, das aus einer indianischen Sprache entlehnt wurde. Er erzählt uns von den Wörtern selbst und von den Dingen, für die sie standen - und stehen - und beleuchtet dabei nicht nur die Rolle, die diese Dinge in den traditionellen indianischen Gesellschaften spielten, sondern auch die, die sie heute noch in Amerika spielen.
So erklärt Cutler beispielsweise, woher das Wort Mokassin stammt, wie Mokassins hergestellt und verziert wurden, welche Vorteile sie für ihre Träger hatten, wie und wann sie von europäischen Siedlern übernommen wurden und welche Inkarnationen von ihnen in modernen Bekleidungskatalogen zu finden sind. Eine derartige Fülle an historischem, ethnografischem und linguistischem Material über die Lehnwörter der amerikanischen Ureinwohner im Englischen wurde noch nie zuvor zusammengetragen und so übersichtlich dargestellt, dass Tracks That Speak ebenso fesselnd wie informativ ist.