Bewertung:

Christian Felbers Buch ist eine bedeutende Kritik an den traditionellen Handelstheorien, insbesondere an denen, die den Freihandel unterstützen. Er schlägt einen neuen Rahmen vor, die Ethische Handelszone der Vereinten Nationen, in der Menschenrechte, Arbeitsnormen und Umweltschutz Vorrang vor Profit haben. Das Buch ist gut recherchiert, könnte aber für manche Leser aufgrund seiner Komplexität eine Herausforderung darstellen.
Vorteile:Das Buch bietet eine wichtige Kritik am Freihandel, zeigt seine Schwächen auf und schlägt einen neuen ethischen Rahmen für den Handel vor, der die Menschenrechte und Umweltfragen berücksichtigt. Es ist gut recherchiert und richtet sich an alle, die an Wirtschaft und ethischem Handel interessiert sind.
Nachteile:Der Inhalt ist dicht und könnte für diejenigen, die sich nicht gut mit Wirtschaft oder Handelstheorien auskennen, schwierig zu lesen sein, was es für ein allgemeines Publikum weniger zugänglich macht.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Trading for Good: How Global Trade Can Be Made to Serve People Not Money
Der Handel ist das Lebenselixier der Weltwirtschaft, aber nur wenige würden ihn als soziales Gut betrachten. Stattdessen haben sich unsere Ansichten über den Handel zwischen zwei Extremen polarisiert: „Freihandels“-Ideologen, die den Handel als Selbstzweck betrachten, und „Protektionisten“, die ihn als eine zerstörerische Kraft ansehen, die es einzudämmen gilt. Doch es gibt auch einen anderen Weg des Handels, bei dem die Interessen der Menschen und nicht der Profit im Mittelpunkt stehen.
In diesem visionären Werk bietet Christian Felber, der Gründer der Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung, ein verblüffendes neues Paradigma für die globale Handelsordnung. Felber stellt der seit Adam Smith herrschenden „Freihandelsreligion“ einen alternativen Ansatz entgegen, bei dem der Handel den umfassenderen Interessen der Gesellschaft dient und die Schlüsselthemen unserer Zeit einbezieht: Menschenrechte, Klimawandel und die wachsende Kluft zwischen den reicheren und den ärmeren Ländern. Er schlägt die bahnbrechende Idee einer „Ethischen Handelszone“ vor, die auf einem prinzipienfesten Ansatz für Zölle und Handelspolitik beruht und auf internationaler Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Steuern und Arbeit aufbaut.
Eindringlich und leidenschaftlich zeigt Christian Felber, wie diese schöne neue Wirtschaftswelt von der Basis her demokratisch aufgebaut werden kann und wie der Handel für das Gute Wirklichkeit werden kann.