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Traditional and Cosmic Gods in Later Plato and the Early Academy
Dieses Buch wirft ein neues Licht auf Platons Kosmologie in Bezug auf die griechische Religion, indem es die umstrittene Unterscheidung zwischen den traditionellen und den kosmischen Göttern untersucht.
Eine genaue Lektüre der späteren Dialoge zeigt, dass die beiden Götterfamilien routinemäßig eingesetzt werden, um Platons Darstellungen der Ursprünge des Universums und der Menschheit und ihrer sozialen Institutionen zu organisieren und zu strukturieren und die moralischen und politischen Ideale der philosophischen Utopien zu beleuchten. Vilius Bartninkas argumentiert, dass das Vorhandensein der beiden Arten von Göttern eine dynamische und zugleich produktive Spannung in Platons Denken erzeugt, die unverkennbar ist und die erst in den Werken seiner Schüler aufgelöst wird.
Das Buch schließt damit, dass es untersucht, wie die kosmologischen und religiösen Ideen der späteren Dialoge Platons in der frühen Akademie wieder auftauchten und wie die dort angestoßenen Debatten schließlich zum Zusammenbruch dieser theologischen Unterscheidung führten.