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Doing Exercise Psychology
Laut dem President's Council on Fitness, Sports & Nutrition wäre körperliche Betätigung, wenn man sie in eine Pille verpacken könnte, das am häufigsten verschriebene und nützlichste Medikament der Nation. Dennoch fällt es vielen schwer, körperliche Aktivität in eine regelmäßige Routine einzubauen. Doing Exercise Psychology bringt ein ganzes Feld von Experten zusammen und nutzt angewandte Theorien zusammen mit authentischen Kundeninteraktionen, um die herausfordernden psychologischen Komponenten von körperlicher Aktivität zu behandeln.
Doing Exercise Psychology hilft den Studierenden zu verstehen, wie sie eine Verbindung zu einzelnen Klienten aufbauen, die professionelle Beziehung durch Zuhören stärken und die Bedürfnisse der Klienten verstehen können. Der Text behandelt verschiedene Themen, verbindet Gesundheitspsychologie und Sportpsychologie und zeigt die zunehmend wichtige Rolle von körperlicher Aktivität für das allgemeine Wohlbefinden und die Gesundheit.
Das erste Kapitel ist der Entwicklung von Achtsamkeit als Praktiker gewidmet, während ein anderes die Schwierigkeiten anspricht, auf die Fachleute mit ihrer eigenen Inaktivität stoßen, und zur Selbstreflexion anregt, um hilfreicher und offener mit den Klienten zu sein. Ein wesentliches Merkmal vieler Kapitel in Doing Exercise Psychology ist der praxisnahe Dialog zwischen Therapeut und Klient, begleitet von einem anschließenden Kommentar darüber, was in bestimmten Sitzungen richtig und was falsch gelaufen ist. Anhand dieser praxisnahen Szenarien können die Studierenden aus erster Hand erfahren, welche Methoden in der Kommunikation mit den Klienten am effektivsten sind. Der Text geht auch auf komplexe Fragen wie diese ein:
- Was sind die Auswirkungen und Folgen des Einsatzes von Bewegung als Bestandteil psychologischer Therapien?
- Wie können Therapeuten Klienten mit eingeschränkten Bewegungsfähigkeiten aufgrund chronischer Leiden oder Krankheiten helfen, körperliche Aktivität als Teil ihrer Therapie oder ihres Lebens zu begreifen?
- Wie kann Bewegung in Therapien zur Änderung von Ernährungs-, Rauch- und Alkoholgewohnheiten integriert werden?
- Warum sind manche Bewegungsprotokolle für manche Menschen äußerst wirksam, für andere jedoch nicht?
- Wie können Beziehungen, gegenseitige Beziehungen und Einfühlungsvermögen in andere Menschen zu einer gesunden Veränderung in jeder Art von Therapie beitragen?
Das Buch ist so aufgebaut, dass die Informationen schrittweise vermittelt werden, wobei die wichtigsten Themen bereits zu Beginn behandelt und dann auf das Feld angewendet werden. Teil I führt in das Motiv des Beziehungsaufbaus ein, indem er sich mit der Vielfalt der Beziehungen befasst, die man im Rahmen von Bewegung und körperlicher Aktivität vorfinden kann. Teil II befasst sich mit spezifischen Bedingungen und Verhaltensänderungen, mit Vorschlägen zur Förderung von Bewegung bei Personen, die auch daran arbeiten, mit dem Rauchen aufzuhören, den Alkoholkonsum zu reduzieren oder ihre Ernährungsgewohnheiten zu ändern. Teil III befasst sich direkt mit chronischen und schwerwiegenden Erkrankungen, mit denen Fachleute regelmäßig konfrontiert werden, darunter Krebs, Herzerkrankungen und Multiple Sklerose. Teil IV befasst sich mit den Schattenseiten des Sports, wie Übertraining, Sportabhängigkeit und Essstörungen.
Die Sportpsychologie ist ein wachsendes und spannendes Studiengebiet, das alle psychosozialen, intra- und interpersonellen sowie kulturellen Variablen umfasst, die ins Spiel kommen, wenn Menschen zusammenkommen und Sport treiben. Für Studierende und Praktiker, die mit Menschen in sportlichen Kontexten arbeiten, ist Doing Exercise Psychology eine unverzichtbare Quelle, auf die sie in ihrer Praxis immer wieder zurückgreifen können.