
Transecting Securityscapes: Dispatches from Cambodia, Iraq, and Mozambique
Transecting Securityscapes ist ein innovatives Buch über den Alltag der Sicherheit, das anhand von drei Orten erzählt wird: Kambodscha, die Region Kurdistan im Irak und Mosambik.
Die Untersuchung der Autoren, wie Sicherheit an diesen drei Orten auf unterschiedliche Art und Weise gelebt wird, ermöglicht vergleichende Überlegungen zu Vielfalt und Gemeinsamkeiten in "Sicherheitslandschaften". In Transecting Securityscapes setzen Till F.
Paasche und James D. Sidaway einen vielschichtigen und kontextbezogenen Sicherheitsansatz in die Praxis um, der im Gegensatz zu der von vielen Geopolitikern eingenommenen Sichtweise aus der Vogelperspektive steht. In Anwendung dieses fundierten Ansatzes entwickeln sie eine Methode der urbanen und territorialen Transekte, die sie mit anderen Methoden und Begegnungsformen kombinieren.
Das Buch stützt sich auf ein breites Spektrum von Traditionen, richtet sich aber vor allem an die politische Geographie, die Urbanistik und die Geopolitik-Forschung im Bereich der internationalen Beziehungen und unterstreicht die Notwendigkeit ethnographischer, verkörperter, affektiver und ortsbezogener Ansätze zur Konfliktbearbeitung. Das Ergebnis ist eine nachhaltige theoretische Kritik an der abstrakten Forschung zu geopolitischen Konflikten und Sicherheit - sowohl im Mainstream als auch im akademischen Bereich -, die vorgibt, Konflikte "von oben" zu kennen und zu analysieren.