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Transgender Rights: From Obama to Trump
Dieses Buch untersucht den Kampf der Transgender-Gemeinschaft um Gleichberechtigung in den letzten zehn Jahren und vergleicht die Haltung der Obama- und der Trump-Administration zur Transgender-Rechtspolitik. Die Forderungen nach Transgender-Rechten haben einen wichtigen Platz auf der politischen Agenda der Nation eingenommen, da sich die Gesellschaft zunehmend bewusst geworden ist, dass Transgender-Personen diskriminiert werden, weil sie nicht den Normen der Geschlechtsidentität entsprechen, die ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. Da der Kongress bei der Politikgestaltung praktisch abwesend ist, sind die Exekutive und die Bundesgerichte in erster Linie für die Festlegung der Parameter der Transgender-Rechtspolitik verantwortlich.
Die Studie kontrastiert die Bemühungen der Obama-Regierung, die Gleichberechtigung der Transgender-Gemeinschaft zu erweitern, insbesondere in den Bereichen Beschäftigung, Bildung und Militärdienst, mit der Entschlossenheit der Trump-Regierung, die Initiativen der Obama-Ära rückgängig zu machen. In diesem Bestreben haben Beamte der Trump-Administration die Gerichte aufgefordert, Entscheidungen rückgängig zu machen, die den Nutzen von Bürgerrechtsgesetzen und verfassungsrechtlichen Garantien auf die Transgender-Gemeinschaft ausdehnen, mit dem Argument, dass die Geschlechtsidentität nicht in den Geltungsbereich dieser Schutzmaßnahmen fällt. Obwohl die meisten Bundesgerichte dazu neigen, die Sichtweise der Obama-Regierung in Bezug auf Transgender-Rechte zu akzeptieren, wird letztlich der Oberste Gerichtshof der USA darüber entscheiden müssen.
Das Buch eignet sich für Studenten, Wissenschaftler und allgemein interessierte Leser.