
Transregional Europe
Transregional Europe setzt eine Argumentationslinie fort, die in European Society (2008), Europe Since 1989 (2016) und Contemporary Europe (2017) entwickelt wurde. Es integriert Arbeiten aus der Humangeographie und der Planung mit verwandten Wissenschaften aus der Geschichte und anderen Sozialwissenschaften und behandelt die öffentliche Wahrnehmung europäischer Makroregionen und die makroregionale Planung der EU.
Denken die Europäer zunehmend, wie die Nordamerikaner, über ihren (Sub-)Kontinent in groben Nord/Süd- und Ost/West-Kategorien? Sind die makroregionalen Konstrukte wie der Donau- oder der Ostseeraum, die von den europäischen Entscheidungsträgern identifiziert oder konstruiert werden, real, imaginär oder beides? Welches Verhältnis besteht zwischen Europa und Eurasien und ihren jeweiligen politischen Strukturen?
Transregionales Europa schlägt eine Brücke zwischen stereotypen Verallgemeinerungen über Südländer, den „wilden Osten“ usw. und den Konstruktionen, die von nationalen und transnationalen politischen Entscheidungsträgern erstellt werden. Das Buch richtet sich an Europastudenten verschiedenster Fachrichtungen und interdisziplinärer Studiengänge: nicht nur Soziologie oder Europastudien, sondern auch Humangeographie, Politik, Wirtschaft, internationale Beziehungen und Kulturwissenschaften.