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Dream Straw
Dream Straw ringt mit schwierigen Fragen zu Familie, Tod und Identität und stellt die Frage, inwieweit die Liebe uns vor uns selbst oder vor anderen retten kann und wie viel Kummer zu ertragen ist. Eines der eindringlichsten Gedichte spielt in der pastoralen Landschaft der Kindheit der Dichterin in den Hügeln von Südwest Virginia. Die Sprecherin, die den Mantel ihres Vaters auf einem Feld trägt, wird von hungrigen Kühen in einem Baum gefangen gehalten. Diese Gedichte, in denen kein Wort fehl am Platze ist, haben einen mythischen und märchenhaften Nachhall und zeigen Brüche in den Tiefen der weiblichen Psyche.
Cathryn Hankla, Autorin von Lost Places, Galaxies und Great Bear.
Zu Beginn dieser gespenstischen und eindringlichen Sammlung fragt die Dichterin (in einem Gedicht mit geschickter und düsterer Rhetorik, das auf eine dringende existenzielle Frage abzielt): „Wozu ist das gut? / Wozu diese Gabe? „Die Antwort findet sich in diesen Gedichten, die von der Textur der Beziehungen (der Familie und der Freunde, der Lebenden und der Toten) durchdrungen sind. Wieder und wieder zeigen uns diese Gedichte von ausdrucksstarkem Schmerz, wie Gedichte es tun müssen, wie man tief lebt und warum.
Gregory Orr.
In Mariflo Stephens' brillant prägnantem Dream Straw ist der Tod sowohl Komplize als auch Widersacher. Der grimmige Witz seiner Gedichte tröstet uns, auch wenn er uns nachhaltig stört. Dieses kleine Buch macht uns stärker.
David Huddle, Autor von Blacksnake at the Family Reunion und Dream Sender.