Treaty Shopping im internationalen Investitionsrecht

Treaty Shopping im internationalen Investitionsrecht (Jorun Baumgartner)

Originaltitel:

Treaty Shopping in International Investment Law

Inhalt des Buches:

Treaty Shopping, auch bekannt unter den Begriffen Nationality Planning, Corporate (Re-)Structuring oder Corporate Maneuvering, bedeutet einen strategischen Wechsel der Staatsangehörigkeit oder die strategische Berufung auf eine andere Staatsangehörigkeit mit dem Ziel, einen anderen (in der Regel günstigeren) Investitionsvertrag für Zwecke der Investitionsschiedsgerichtsbarkeit in Anspruch zu nehmen. Bei der Entscheidung darüber, ob eine Investitionsklage, die sich auf treaty shopping stützt, aufrechterhalten oder abgewiesen werden sollte, sehen sich die Investitionsschiedsgerichte zunehmend mit wichtigen Fragen konfrontiert, wie zum Beispiel: Was ist treaty shopping und wie lässt sich legitime Nationalitätenplanung von Vertragsmissbrauch im internationalen Investitionsrecht unterscheiden? Sollte ein Kläger, der von einem Staatsangehörigen des Aufnahmestaats kontrolliert wird, als geschützter Investor betrachtet werden, oder sollten die Gerichte den Unternehmensschleier durchdringen? Muss ein Investor die Investition in gutem Glauben tätigen, und muss er einen eigenen Beitrag zu der Investition leisten, für die er Schutz beansprucht? Wann ist eine Unternehmens.

Umstrukturierung einen Verfahrensmissbrauch dar, und welche Rolle spielt der Begriff der Anfechtung in diesem Zusammenhang? Wie wirksam sind Klauseln über die Verweigerung von Vorteilen, um treaty shopping zu verhindern?

Treaty Shopping in International Investment Law untersucht systematisch die Praxis des Treaty Shopping im internationalen Investitionsrecht und die Entscheidungen von Schiedsgerichten, die diese Grenze gezogen haben. Während sich einige Rechtsansätze der Schiedsgerichte zu konsolidieren beginnen, bleiben andere ungeklärt und zeichnen das Bild einer insgesamt uneinheitlichen Rechtsprechung. Dies ist kaum verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es Tausende von internationalen Investitionsabkommen gibt, die dem Investor das Recht einräumen, den Aufnahmestaat wegen angeblicher Verstöße gegen Investitionsverpflichtungen zu verklagen. Dieses Buch analysiert und diskutiert die verschiedenen Wege, auf denen Schiedsgerichte mit dem Werturteil umgegangen sind, das der Unterscheidung zwischen anstößigem und unanstößigem Treaty Shopping zugrunde liegt, und macht Vorschläge de lege ferenda, wie Staaten ihre internationalen Investitionsabkommen reformieren könnten (insbesondere im Hinblick auf die Vertragsgestaltung), um sie weniger anfällig für die Praxis des.

Vertragsshopping.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780198787112
Autor:
Verlag:
Einband:Hardcover
Erscheinungsjahr:2016
Seitenzahl:400

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