
Fueling the Gilded Age: Railroads, Miners, and Disorder in Pennsylvania Coal Country
Wenn die Eisenbahnen das Goldene Zeitalter gewonnen haben, hat die Kohleindustrie es verloren. Die Eisenbahn war der Inbegriff für modernes Management, Hochtechnologie und enorme Größenvorteile. Im Vergleich dazu war die Kohleindustrie peinlich primitiv. Bergleute und Betreiber förderten Kohle, kauften sie und verkauften sie im Jahr 1900 auf die gleiche Weise wie seit Generationen. In der öffentlichen Vorstellung verkörperten die Bergleute als so genannte "Molly Maguire"-Terroristen die antimodernen Kräfte. Doch die glatten, modernen Eisenbahnen waren völlig abhängig von der ungeordneten Kohleindustrie. Die Eisenbahnmanager verlangten, dass die Kohlearbeiter und Bergleute die rein untergeordnete Rolle akzeptieren, die ihr Status mit sich brachte. Sie weigerten sich. Fueling the Gilded Age zeigt, wie die Unruhen in der Kohleindustrie die strategischen Pläne der Eisenbahnen durchkreuzten. Dies geschieht durch die geschickte Verflechtung der Geschichte zweier Industrien - der Eisenbahnen und des Kohlebergbaus -, die von Historikern in der Regel aus getrennten Blickwinkeln betrachtet wurden. Er zeigt die überraschenden Verbindungen zwischen dem Management der Eisenbahn und der Organisation der Bergleute auf.
Die Frachtratenstruktur der Eisenbahn und der Betrieb von Kohlebergwerken.
Die Strategie der Eisenbahn und die streng lokalen rechtlichen Präzedenzfälle. Es kombiniert soziale, wirtschaftliche und institutionelle Ansätze, um das Gilded Age aus der Perspektive der relativen Verlierer der Geschichte zu erklären, nicht aus der der Gewinner. Es fordert die Leser auf, die immer noch ungelöste nationale Frage zu untersuchen, wie die konkurrierenden Ansprüche von nationalen Unternehmen, lokalen Unternehmen und Arbeitnehmern miteinander in Einklang gebracht werden können.