Treue Gefühle: Emotionen im Neuen Testament

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Treue Gefühle: Emotionen im Neuen Testament (Matthew Elliott)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Faithful Feelings von Matthew Elliott erforscht das Zusammenspiel von Emotionen und Glauben durch die Brille der neutestamentlichen Schriften. Elliott vertritt die Ansicht, dass Emotionen für das Verständnis biblischer Texte und persönlicher Spiritualität unerlässlich sind, und wendet sich damit gegen die traditionelle Sichtweise, die Intellekt und Emotionen voneinander trennt. Das Buch liefert eine kognitive Theorie der Emotionen und erörtert ihre Bedeutung im biblischen Kontext, während es die Leserinnen und Leser auffordert, ihr Gefühlsleben als Spiegelbild ihrer Überzeugungen und Werte zu begreifen.

Vorteile:

Das Buch bietet eine tiefgreifende theologische Erforschung der Emotionen im Neuen Testament und stellt eine kognitive Sichtweise vor, die Emotionen mit Überzeugungen und Werten in Verbindung bringt. Es ist gut recherchiert und behandelt ein in der Bibelwissenschaft selten diskutiertes Thema, was es zu einem wertvollen Hilfsmittel für Pastoren, Wissenschaftler und alle, die sich für die Überschneidung von Emotionen und Glauben interessieren, macht. Die Leserinnen und Leser lobten die aufschlussreiche Diskussion über die verschiedenen Emotionen und ihre Auswirkungen auf die persönliche Spiritualität und den Dienst.

Nachteile:

Einige Kritiker heben hervor, dass das Buch den agonistischen sozialen Kontext der biblischen Welt vernachlässigt und sich zu sehr auf moderne westliche Perspektiven auf Emotionen stützt. Das Buch bietet zwar wichtige Einsichten, doch wird mehr Tiefe in Bezug auf die alttestamentliche Gefühlsterminologie gefordert. Einige Leser fanden den Schreibstil etwas unübersichtlich und bemerkten zahlreiche Tippfehler, die das Leseerlebnis insgesamt beeinträchtigen könnten.

(basierend auf 12 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Faithful feelings: Emotion In The New Testament

Inhalt des Buches:

Alles, was wir tun, sagen und denken, ist in gewisser Weise emotional. Wir beschreiben uns selbst und unsere Erfahrungen mit Hilfe unserer Gefühle.

Im Neuen Testament haben Jesus und Paulus in ihrem Leben und ihrer Lehre ein breites Spektrum an Emotionen gezeigt. Thomas von Aquin, John Calvin, Jonathan Edwards und andere haben die entscheidende Bedeutung von Gefühlen für die christliche Erfahrung erkannt. In jüngster Zeit haben jedoch viele Prediger und Theologen die Emotionen an den Rand gedrängt.

Die Beziehung zwischen Vernunft und Gefühl kann in unserem Denken oft verwirrt oder unklar sein. Wir müssen die Ursachen, das Wesen und die Rolle von Gefühlserfahrungen im christlichen Leben neu betrachten.

In dieser bedeutenden neuen Studie fragt Matthew Elliott: "Was ist ein Gefühl? ' und wendet neuere Studien über Gefühle auf das Neue Testament an. Während er das Vokabular der Emotionen - Liebe, Freude, Hoffnung, Eifersucht, Angst, Trauer, Zorn - erörtert, gilt sein Hauptinteresse den Emotionen selbst, wie sie von den Autoren des Neuen Testaments in ihrem kulturellen Kontext wahrgenommen wurden und welche Rolle sie ihrer Meinung nach im Leben der Christen spielen sollten.

Er argumentiert, dass unsere Gefühle eine wesentliche Rolle für den christlichen Glauben, die Theologie und die Ethik spielen.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781844740796
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2005
Seitenzahl:320

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