Bewertung:

Meet Me at the Museum ist ein Briefroman, der die Geschichte einer sich entwickelnden Freundschaft zwischen einem Witwer und einer Bäuerin in Briefen erzählt. Ihre Korrespondenz berührt Themen wie Freundschaft, Lebensentscheidungen, Einsamkeit und das Bedürfnis nach Verbindung im späteren Leben. Während viele Leser das langsame Tempo und die Tiefe der Charaktere lohnend finden, sind andere der Meinung, dass das Buch bei einem jüngeren Publikum oder bei denen, die rasante Erzählungen bevorzugen, keinen Anklang finden könnte.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, charmant und regt zum Nachdenken an. Es zeichnet sich durch eine tiefe Entwicklung der Charaktere und eine behutsame Auseinandersetzung mit bedeutsamen Lebensthemen aus. Viele Rezensenten schätzen die emotionale Tiefe und die Vertrautheit der Figuren, ihren ehrlichen Austausch und den nachdenklichen Charakter der Geschichte. Das Buch spricht vor allem ältere Leser an, die Introspektion und Verbundenheit schätzen.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser finden das Tempo zu langsam und die Erzählung zu wenig spannend, was manchmal zu einem Gefühl der Langweiligkeit führt. Das Briefformat ist nicht für jeden geeignet, vor allem nicht für diejenigen, die eine traditionelle Erzählweise bevorzugen. Außerdem wurden einige Charaktere und Handlungspunkte, insbesondere im Zusammenhang mit Nebenfiguren und bestimmten erzählerischen Übergängen, als schwach oder verwirrend empfunden.
(basierend auf 358 Leserbewertungen)
Meet Me at the Museum
Auf der Shortlist für den Costa First Novel Award von der 70-jährigen Debütautorin Anne Youngson steht ein Roman über eine Bäuerin und einen Museumskurator auf der Suche nach einer zweiten Chance, der von NPR als „der Charme des Sommers“ gefeiert wurde. "In Dänemark hat Professor Anders Larsen, ein kultivierter Mann der Fakten, seine Frau und seine Hoffnungen für die Zukunft verloren.
Auf einer abgelegenen englischen Farm ist Tina Hopgood in einem Leben gefangen, das sie sich nicht ausgesucht hat. Beide glauben, dass ihre Liebesgeschichten zu Ende sind. Die gemeinsame Faszination für den Tollund-Mann, der Gegenstand des berühmten Gedichts von Seamus Heaney ist, bringt sie zusammen und sie beginnen, sich Briefe zu schreiben.
Dabei stellen sie fest, dass sie in ihren unterschiedlichen Welten mehr gemeinsam haben, als sie sich hätten vorstellen können. Als sie sich gegenseitig von ihrem Leben erzählen, entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft.
Doch dann kommen Tinas Briefe nicht mehr, und Anders ist verzweifelt. Wie weit sind sie bereit zu gehen, um eine neue Geschichte für sich selbst zu schreiben?