Bewertung:

Das Buch bietet eine reichhaltige historische Darstellung des Volkes der Gula und Geechee auf der Grundlage von Interviews, die in den 1940er Jahren geführt wurden. Es ist voll von faszinierenden Erzählungen und Fotografien, was es sowohl für allgemeine Leser als auch für Forscher, die sich für die afroamerikanische Kultur und Geschichte interessieren, wertvoll macht.
Vorteile:Äußerst informativ und interessant, großer historischer Wert, fesselnde Sprache, ausgezeichnetes Hilfsmittel für die Forschung, enthält detaillierte Beschreibungen von Gemeinden und Namen, was für Familienforscher hilfreich ist, fesselnde Fotos.
Nachteile:Einige Leser fanden den Dialekt schwierig zu verstehen und mussten ihn mühsam übersetzen, empfanden den Umfang als begrenzt und äußerten sich enttäuscht über die Interviewmethoden und das Fehlen tiefergehender Diskussionen über die Abstammung.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Drums and Shadows: Survival Studies Among the Georgia Coastal Negroes
Vor dem Hintergrund des Sklavenhandels der Vorkriegszeit zeichnet "Drums and Shadows" das Fortbestehen des afrikanischen Erbes in der Kultur der Schwarzen nach, die in den 1930er Jahren an der Küste Georgias lebten.
In den späteren Jahren der Depression besuchten und befragten Mitglieder des Georgia Writers' Project Schwarze, von denen viele ihre Großeltern, die erst 1858 in die Sklaverei geschmuggelt worden waren, die Bräuche und den Glauben ihrer afrikanischen Vergangenheit weitergegeben hatten. Auf der Suche nach Beweisen für afrikanische Traditionen befragten die Mitarbeiter des Projekts die Schwarzen über Zaubersprüche - die Flüche und Tränke, die für Glücksfälle, Krankheiten und sogar den Tod verantwortlich sind -, über Träume, die oft den Verlauf des täglichen Lebens bestimmen, und über Geister und andere Erscheinungen, die so real sind wie wandelnde, atmende Menschen.