Bewertung:

Das Buch über Dalton Trumbo, ein Mitglied der Hollywood Ten und Opfer der Schwarzen Liste der 1950er Jahre, bietet einen ausführlichen Einblick in sein Leben, seine Überzeugungen und den historischen Kontext dieser Zeit. Viele Leser fanden das Buch zwar fesselnd und gut recherchiert, äußerten jedoch Bedenken hinsichtlich des Erzählstils des Autors und seiner Tendenz, persönliche Reflexionen einzubeziehen.
Vorteile:⬤ Reichhaltige historische Perspektive auf die Schwarze Liste in Hollywood und das Leben von Dalton Trumbo.
⬤ Fesselnde Geschichte, die die Komplexität der Person Trumbo einfängt.
⬤ Gut recherchiert mit Einblicken in Trumbos Charakter und die Auswirkungen der Schwarzen Liste.
⬤ Fesselnde zweite Hälfte des Buches, die den Leser in den Bann zieht.
⬤ Empfehlenswert für angehende Drehbuchautoren und diejenigen, die sich für die amerikanische Geschichte interessieren.
⬤ Der Erzählstil des Autors wirkt manchmal etwas selbstverliebt und lenkt von Trumbos Geschichte ab.
⬤ Einige Leser fanden die ersten Kapitel langsam und wenig fesselnd.
⬤ Die nicht chronologische Erzählweise erschwert den Lesefluss.
⬤ Das Ende wurde von einigen Lesern als schwach empfunden.
(basierend auf 57 Leserbewertungen)
(Die wahre Geschichte, die den großen Kinofilm mit Bryan Cranston und Helen Mirren in den Hauptrollen inspirierte).
Dalton Trumbo war die zentrale Figur der "Hollywood Ten", der auf die schwarze Liste gesetzten und inhaftierten Drehbuchautoren. Als einer von mehreren hundert Autoren, Regisseuren, Produzenten und Schauspielern, die zwischen 1947 und 1960 nicht mehr in der Filmindustrie arbeiten durften, war er der erste, der seinen Namen wieder auf der Leinwand sehen durfte. Als dies geschah, war Exodus einer der größten Filme des Jahres.
Diese faszinierende Biografie zeigt, dass Trumbo sein ganzes Leben lang ein Radikaler von der unabhängigen Sorte war. Von seinen Anfängen in Colorado, wo sein Großvater Bezirkssheriff war, über Los Angeles, wo er einen Bäckereistreik organisierte, bis hin zum Alkoholschmuggel und Hollywood, wo er der bestbezahlte Drehbuchautor war, als er auf die schwarze Liste gesetzt wurde (und ein Mann mit ständigen Geldproblemen), war sein Leben mit allem vergleichbar, was er geschrieben hatte.