Bewertung:

Das Buch fängt die Stimme und das Vermächtnis von Harriette Shelton Dover ein, einer bedeutenden Persönlichkeit in der Tulalip-Gemeinschaft und einer freimütigen Fürsprecherin ihres Volkes. Es enthält Transkriptionen ihrer Gespräche, die einzigartige Einblicke in die Geschichte und Kultur der Tulalip-Gemeinde sowie in die Herausforderungen, mit denen die amerikanischen Ureinwohner konfrontiert sind, bieten. Die Leser schätzen die persönliche und historische Tiefe des Buches, das auch als lebendige Aufzeichnung der Kämpfe zwischen den Generationen und der Bedeutung des Erbes dient.
Vorteile:⬤ Bietet unverzichtbare und einzigartige Informationen über die Geschichte und Kultur der Tulalip.
⬤ Gibt Harriette Shelton Dovers Stimme, ihren Humor und ihre Ansichten lebendig wieder.
⬤ Bietet eine liebevolle Darstellung des indianischen Erbes und der Kämpfe der Gemeinschaft.
⬤ Eine Quelle der Inspiration und Anleitung für die Leser.
⬤ Fesselt die Leser mit persönlichen Geschichten, die emotional berühren.
⬤ Einige Leser fanden es aufgrund seiner Struktur und Tiefe nicht leicht zu lesen.
⬤ Es fehlt an detaillierten Informationen zu bestimmten Themen, wie z. B. der Arbeitsweise der Bundesverwaltung und alten religiösen Praktiken.
⬤ Einige Aspekte wirken unerklärt oder vorausgesetzt, so dass sich die Leser mehr Kontext wünschen.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Tulalip, From My Heart: An Autobiographical Account of a Reservation Community
In Tulalip, From My Heart beschreibt Harriette Shelton Dover ihr Leben im Tulalip-Reservat und berichtet von den unzähligen Problemen, mit denen die Stämme nach der Umsiedlung konfrontiert waren.
Die 1904 geborene Dover wuchs damit auf, dass die Ältesten ihres Stammes von den Schwierigkeiten berichteten, die mit der Umsiedlung aus ihren Dörfern in das Reservat an der Tulalip Bay verbunden waren: unzureichende Versorgung mit Lebensmitteln und Wasser, harte wirtschaftliche Bedingungen und religiöse Verfolgung, die Potlatch-Häuser und andere zeremonielle Praktiken verbot. Dover selbst verbrachte jedes Jahr zehn traumatische Monate in einem Indianerinternat, eine Erfahrung, die ihr politisches Bewusstsein und ihren ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit schärfte.
Als erste indianische Frau, die im Vorstand der Tulalip-Indianer saß, beschreibt Dover ihre Erfahrungen in ihrem eigenen persönlichen, oft kämpferischen Stil, der die starken Bindungen ihres Stammes und die anhaltende Loyalität gegenüber dem Land, das jetzt von anderen besetzt ist, deutlich macht.