Bewertung:

Turn Out the Lights ist eine Sammlung von Essays von Gary Cartwright, einem ehemaligen Autor für Texas Monthly, der seine investigativen Reportagen aus den Achtziger- und Neunzigerjahren vorstellt. Die Essays decken ein breites Spektrum an Themen ab, die mit Texas zu tun haben, und beleuchten kulturelle, soziale und historische Aspekte des Staates.
Vorteile:Das Buch enthält denkwürdige Essays, die verschiedene interessante Themen in Texas beleuchten, wie z. B. kulturelle Nachbarschaften, bemerkenswerte Persönlichkeiten und bedeutende Ereignisse. Cartwrights persönliche Geschichten, insbesondere seine Rückkehr nach Texas und der ergreifende Bericht über den Tod seines Sohnes, verleihen den Essays zusätzliche Tiefe. Insgesamt richtet sich das Buch an Leser, die sich für Texana interessieren.
Nachteile:Die politische Einstellung des Autors ist etwas links von der Mitte, wird aber in den Essays weitgehend ausgeblendet, was vielleicht nicht jedermanns Geschmack ist. Leser, die eine stärker politisch aufgeladene Erzählung suchen, könnten diesen Aspekt weniger ansprechend finden.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Turn Out the Lights: Chronicles of Texas During the 80s and 90s
Ob Jack Ruby, Willie Nelson oder sein an Leukämie erkrankter Sohn Mark - wenn es darum geht, die Welt mit den Augen eines anderen Menschen zu sehen, kann das niemand besser als Gary Cartwright. Seit über fünfundzwanzig Jahren verlassen sich die Leser des Texas Monthly auf Cartwright, wenn es darum geht, die Geschichten hinter den Schlagzeilen mit schonungsloser Ehrlichkeit und ironischem Humor zu erzählen.
In seinen Berichten erfahren wir nicht nur, was in den letzten drei Jahrzehnten in Texas passiert ist, sondern vor allem, was aus uns geworden ist. Dieses Buch versammelt siebzehn von Cartwrights besten Texas Monthly-Artikeln aus den 1980er und 1990er Jahren sowie einen neuen Essay, My Most Unforgettable Year, über das bleibende Vermächtnis des Kennedy-Attentats. In diesen Artikeln spannt er einen weiten Bogen von den Gründen für seine Rückkehr nach Texas nach einem Exil in New Mexico bis hin zu Profilen von Kris Kristofferson und Willie Nelson.
Auf seinem Weg schlendert er durch San Antonios historischen King William District, besucht ein Oldtimertreffen der Dallas Cowboys und den Kampf Holyfield gegen Foreman, begibt sich an die Frontlinien der neuen texanischen Bandenkriege, schaut in die Köpfe von Mördern, Spielern und Revolutionären und entlarvt Viagra-Wunder, psychische Chirurgie und Kennedy-Verschwörungstheorien. In Cartwrights Worten dokumentieren diese Stücke alle die Erneuerung meines Texas-Seins, eine Wiederentdeckung von Texas nach der Rückkehr in die Heimat.