Bewertung:

Marian Womacks „Über die Natur der Magie“ ist ein Gothic-Krimi, der im Paris des Jahres 1902 spielt und in dem die Detektivin Helena Walton-Cisneros die Sichtungen des Geistes von Marie Antoinette und einen Mord im Zusammenhang mit dem Filmstudio Méliès Star Films untersucht. Das Buch verbindet reale historische Ereignisse mit übernatürlichen Elementen und zeichnet sich durch eine gut durchdachte Handlung mit detailreichen Charakteren und Schauplätzen aus. Es wird jedoch wegen seines Tempos, seiner Ausführung und der Darstellung der historischen Figuren kritisiert.
Vorteile:Das Buch bietet eine einzigartige Mischung aus Geschichte, Mystery und übernatürlichen Elementen. Die Handlung ist fesselnd, mit einem fesselnden Geheimnis, das die Leser zum Mitraten anregt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, und die atmosphärischen Schilderungen von Paris sind sehr detailreich. Die historischen Aspekte verleihen dem Buch Tiefe, und die Erkundung einer weiblichen Detektei in den frühen 1900er Jahren ist faszinierend.
Nachteile:Der Schreibstil kann langatmig sein, wodurch sich einige Abschnitte in die Länge ziehen und den Leser langweilen. Die Erzählstruktur wird als verwirrend und abschweifend kritisiert, mit einem unklaren gotischen Element. Die Charaktere, vor allem die weiblichen, wirken oberflächlich und sind schwer zu unterscheiden. Die Auflösung wird oft als überstürzt und unbefriedigend empfunden. Außerdem wird die Darstellung historischer Figuren als anstößig empfunden, was den Lesegenuss schmälert.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
On the Nature of Magic
Ein gotischer, übernatürlicher Krimi für Fans von The Quickening und The Shape of Darkness, in dem es um reale Ereignisse und Personen geht, wie George Mlis und den Moberly-Jourdain-Zwischenfall, bei dem zwei englische Frauen behaupten, den Geist von Marie Antoinette in den Gärten von Versailles gesehen zu haben.
1902.
Helena Walton-Cisneros, bekannt dafür, Antworten auf das Unmögliche zu finden, hat ihre eigene Detektei gegründet. Sie übernimmt zwei neue unheimliche Fälle, die beide in Paris angesiedelt sind - was an sich schon ein zu großer Zufall ist, um ihn zu ignorieren. Im ersten Fall behaupten zwei Engländerinnen, den Geist von Marie Antoinette in den Gärten von Versailles gesehen zu haben. Im zweiten Fall geht es um den Mord an einer jungen Frau, die in dem mysteriösen Studio Mlis Star Films außerhalb von Paris arbeitet.
Während Helena und ihre Kollegin Eliza ermitteln, hören sie Gerüchte über verschwundene Personen bei Mlis Star Films, seltsame Lichter, Spione, Schauspieler, die ohne Seile fliegen und Verbindungen zum Okkulten.
Was treibt George Mlis in seinem geheimnisvollen Filmstudio? Und hat es etwas mit dem Spuk in Versailles zu tun? Helena und Eliza werden die Antworten nur finden, wenn sie akzeptieren, dass die natürliche Welt dunkler und seltsamer ist, als sie es sich je hätten vorstellen können...