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On Metaphysical Necessity
In dieser Aufsatzsammlung bietet Franklin I. Gamwell eine Verteidigung der transzendentalen Metaphysik, insbesondere in ihrer neoklassischen Form, und begründet ihre Bedeutung als Instrument zur Lösung bleibender Probleme in der philosophischen Theologie und Moral - einschließlich der Diskussion über Gott, menschliche Schuld, moralische Entscheidungen und das Verhältnis von Politik und Religionsfreiheit.
In Teil I argumentiert Gamwell gegen Kant und eine Vielzahl zeitgenössischer Philosophen für die Gültigkeit der transzendentalen Metaphysik im engeren Sinne. Er setzt sich mit Aquin, Schleiermacher, Augustinus und Reinhold Niebuhr auseinander, um zu argumentieren, dass die neoklassische Metaphysik, für die das göttliche Ganze selbst zeitlich ist oder sich für immer selbst übersteigt, eine kohärentere Darstellung Gottes liefert als die klassische Metaphysik, für die das göttliche Ganze vollständig ewig ist. In Teil II befasst sich Gamwell mit der transzendentalen Metaphysik im weiteren Sinne.
Insbesondere geht er auf die moralische Möglichkeit ein, die sich dem Menschen bietet, und argumentiert, dass das moralische Gesetz von einem umfassenden Gut abhängt, d. h.
von einem metaphysisch im strengen Sinne definierten Gut. Anschließend bietet er eine ausführliche Diskussion über das Verhältnis zwischen transzendentaler Metaphysik und Moral und untersucht Ronald Dworkins Ansicht über das Verhältnis zwischen Demokratie und Religion, die Frage, ob religiöse Aktivitäten zu Recht von allgemein gültigen Gesetzen ausgenommen sind, sowie die Verfassungsdebatte über nationale und staatliche Rechte.