
Talking Trash: Cultural Uses of Waste
Über Mülldeponien und die Monumentalität des Mülls ist schon viel geschrieben worden, aber dem Littering, dem kleinen Abfall, der das städtische Pflaster verschmutzt, wie die Kaugummireste, die manche Künstler verzieren, wurde wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Talking Trash befasst sich mit dem Müll in seinem Anfangsstadium, wenn er noch winzig und unscheinbar ist, noch in der Stadt lebt und noch nicht gewachsen ist, die Metropole verlassen und sich in Deponien angesammelt hat.
Die Kapitel von Talking Trash befassen sich mit der anthropomorphen Natur des städtischen Mülls, mit der Poetik und Semantik von Mikro-Mülllandschaften und den Archiven aller weggeworfenen Dinge, mit der Dumpsterology oder der Geschichte des Müllcontainers als geschlechtsspezifisches Artefakt mit dichter kultureller Bedeutung und mit der schmutzigen Unschuld oder der komplexen und widersprüchlichen Verbindung, die Kindheit und Dreck miteinander verbindet.
Der Autor konzentriert sich auch auf eine bedeutende nicht-urbane Szene, die Wüstenlandschaft und die Kleidung und andere Gegenstände, die Einwanderer auf ihrem verzweifelten Treck über die Grenze wegwerfen.