Bewertung:

Glyn Maxwells Buch über Poesie hat eine Mischung aus begeistertem Lob und kritischem Feedback erhalten. Viele Leser schätzen Maxwells witzigen, aufschlussreichen Ansatz, der Poesie zugänglich und unterhaltsam macht und die Bedeutung von Form und Tradition hervorhebt. Einige Kritiker bemängeln jedoch die mangelnde Lesbarkeit des Buches, insbesondere im letzten Abschnitt, und seine vermeintlich konservative Ausrichtung. Insgesamt wird das Buch zwar als Hilfsmittel für angehende Dichter geschätzt, aber manche meinen, dass es aufgrund seiner Komplexität für Anfänger nicht geeignet ist.
Vorteile:⬤ Macht Poesie zugänglich
⬤ witziger und aufschlussreicher Schreibstil
⬤ vollgepackt mit Weisheiten
⬤ bietet eine neue Perspektive auf die Poesie
⬤ bietet wertvolle Diskussionen über die Form und Tradition
⬤ stärkt die Leser
⬤ nützliche Beispiele aus der Poesiegeschichte.
⬤ Probleme bei der Lesbarkeit, insbesondere im letzten Abschnitt
⬤ manche halten es für zu konservativ
⬤ könnte für Anfänger zu komplex sein
⬤ kein Handbuch
⬤ einige Argumente sind rätselhaft oder schwer nachvollziehbar
⬤ einige Abschnitte lassen den Leser frustriert zurück.
(basierend auf 21 Leserbewertungen)
On Poetry
„Dies ist ein Buch für jedermann“, sagt Glyn Maxwell über On Poetry. Es ist ein Leitfaden für das Schreiben von Gedichten und eine Verteidigung der Kunst und wird besonders von Schriftstellern und Lesern geschätzt, die verstehen wollen, warum und wie poetische Techniken wichtig sind. Wenn Maxwell sagt: „Beim Reim kommt es auf den Abstand zwischen den Reimen an“ oder „der Zeilenumbruch ist die Interpunktion“, dann komprimiert er in einfachen, einprägsamen Sätzen eine große Menge praktischer Weisheit.
In sieben Kapiteln, deren merkwürdige, gnomische Titel die Einzigartigkeit des Buches ankündigen - „Weiß“, „Schwarz“, „Form“, „Puls“, „Glockenspiel“, „Raum“ und „Zeit“ - erkundet der Dichter seine Überzeugung, dass die großartigsten Verse aus einer Harmonie von Geist und Körper entstehen und dass poetische Formen ihren Ursprung in menschlichen Notwendigkeiten haben: Atem, Herzschlag, Schritt, Haltung. „Der Klang der Form in der Poesie, die vom Gesang abstammt und vom Atem geformt wird, ist der Klang dieser Kreatur, die sich danach sehnt, ein Zeichen zu hinterlassen. Das Metrum sagt tick-tock. Der Reim sagt erinnern. Das Weiße sagt allein“, schreibt Maxwell. Zur Veranschaulichung seiner Argumentation greift er auf persönliche Prüfsteine wie Emily Dickinson und Robert Frost zurück. Als erfahrener Lehrer nimmt uns Maxwell auch mit in die Welt des kreativen Schreibunterrichts, wo wir von den Erfahrungen von vier angehenden Dichtern lernen.
„Wer die Form beherrscht, beherrscht die Zeit“, sagt Maxwell. In diesem Leitfaden für das älteste und erhabenste Reich der Literatur teilt Maxwell seine Meisterschaft mit uns.