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On Law and Justice
Eine einflussreiche Studie eines führenden Vertreters des Rechtsrealismus In dieser einflussreichen und viel zitierten Studie verwirft Ross die Theorien des Naturrechts, des Positivismus und des Rechtsrealismus. Stattdessen schlug er vor, die „Soll-Behauptungen“ durch die „Ist-Behauptungen“ anderer empirischer Wissenschaften zu ersetzen und die Juristen lediglich als „rationale Technologen“ zu betrachten.
Weniger an Traditionen und traditionelle Gerechtigkeitsvorstellungen gebunden, wird die Jurisprudenz dann „nicht nur zu einer schönen geistigen Tätigkeit an sich, sondern auch zu einem Instrument, das jedem Juristen nützen kann, der verstehen will, was er tut und warum“ (Vorwort). Alf Niels Christian Ross 1899-1979) war Professor für Rechtswissenschaften an der Universität Kopenhagen. Im Jahr 1956 war er Gastprofessor an der Universität von Illinois.
Er gehörte sieben Jahre lang dem Verfassungsausschuss an, der die dänische Verfassung von 1953 vorbereitete. Zu seinen zahlreichen Büchern, die vielfach übersetzt wurden, gehören Towards a Realistic Jurisprudence (1946), A Textbook of International Law (1947), Constitution of the United Nations: Analysis of Structure and Function (1950), Why Democracy? (1952), Directives and Norms (1968) und On Guilt, Responsibility and Punishment (1975).