Bewertung:

Das Buch erzählt die kraftvolle und inspirierende Geschichte dreier Generationen tibetischer Frauen und schildert ihre Entbehrungen und Triumphe im Angesicht der Unterdrückung. Es bietet tiefe Einblicke in die tibetische Kultur, Geschichte und die Auswirkungen der chinesischen Machtübernahme. Während viele Leserinnen und Leser das Buch als erbaulich und lehrreich empfanden, hatten einige mit dem Schreibstil und der Komplexität aufgrund der zahlreichen tibetischen Namen zu kämpfen.
Vorteile:⬤ Inspirierende und erbauliche Geschichte
⬤ Kulturell reichhaltig mit detaillierten Einblicken in die tibetische Geschichte und den Buddhismus
⬤ Stellt eine kraftvolle Saga über Familie, Hoffnung und Entschlossenheit dar
⬤ Geschrieben aus einer persönlichen Perspektive, die den Lesern hilft, sich emotional mit den Charakteren zu verbinden
⬤ Viele Leser fanden es aufschlussreich und lehrreich über die tibetische Kultur und die Kämpfe.
⬤ Einige Leser fanden es aufgrund der komplizierten Namen und Titel schwer zu lesen
⬤ Die Erzählung verlor gegen Ende an Schwung, besonders während der Geschichte der Enkelin
⬤ Einige Leser empfanden den Text als eher sachlich als fesselnd
⬤ Der Übergang von der Biographie zur politischen Kritik wurde von einigen als abrupt empfunden
⬤ Einige Rezensenten erwähnten Schwierigkeiten, in das Buch hineinzukommen.
(basierend auf 75 Leserbewertungen)
Across Many Mountains
Ein kraftvolles, emotionales Memoir und ein außergewöhnliches Porträt dreier Generationen tibetischer Frauen, deren Leben sich für immer verändert, als die Rote Armee des Vorsitzenden Mao die tibetische Unabhängigkeit zerschlägt und eine junge Mutter und ihre sechsjährige Tochter auf eine gefährliche Reise durch den verschneiten Himalaya in die Freiheit schickt.
Kunsang dachte, sie würde Tibet nie verlassen. Als eine der jüngsten buddhistischen Nonnen des Landes wuchs sie in einem abgelegenen Bergdorf auf, wo sie als Teenager in das örtliche Nonnenkloster eintrat. Obwohl sie in einfachen Verhältnissen lebte, gab ihr dieses Leben alles, was sie brauchte: ein Einssein mit der Natur und ein Gefühl für das Spirituelle in allen Dingen. Sie heiratete einen Mönch, bekam zwei Kinder und lebte in Frieden und Gebet. Aber nicht für lange. In Tibet gab es ein Sprichwort: "Wenn der eiserne Vogel fliegt und Pferde auf Rädern laufen, wird das tibetische Volk wie Ameisen über die Erde verstreut sein." Der Einmarsch der Chinesen in Tibet im Jahr 1950 änderte alles. Als Soldaten in ihr Bergkloster eindrangen und alles zerstörten, was sich ihnen in den Weg stellte, flohen Kunsang und ihre Familie über den Himalaya, um dann Jahre in indischen Flüchtlingslagern zu verbringen. Auf dieser Reise verlor sie sowohl ihren Mann als auch ihr jüngstes Kind, doch die Zukunft hielt eine außergewöhnliche Wendung bereit, die ihr Leben für immer verändern sollte - die Ankunft eines kultivierten jungen Schweizers in den Flüchtlingslagern, der schon lange von Tibet fasziniert war. Martin Brauen verliebt sich sofort in Kunsangs junge Tochter Sonam, gewinnt schließlich ihr Herz und ihre Hand und nimmt Mutter und Tochter mit in die Schweiz, wo Yangzom geboren wird.
Viele Geschichten liegen im Verborgenen, bis die richtige Person kommt, um sie zu erzählen. Yangzom Brauen hat die Geschichte ihrer heute 90-jährigen inspirierenden Großmutter und ihrer Mutter gerettet und uns damit ein Buch voller Liebe, Mut und Triumph geschenkt, das uns auch einen seltenen und lebendigen Einblick in das Leben im ländlichen Tibet vor der Ankunft der Chinesen gewährt. Vor allem aber ist ACROSS MANY MOUNTAINS ein Zeugnis dreier starker, entschlossener Frauen, die durch ein unzerstörbares Familienband verbunden sind.