
Convention on Contracts for the International Sale of Goods
Das Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf (CISG), das manchmal auch als Wiener Kaufrecht bezeichnet wird, regelt die Rechte von Käufern und Verkäufern bei internationalen Verkäufen.
Das Übereinkommen, das 1988 in Kraft getreten ist, ist der erste kaufrechtliche Vertrag, der sich weltweit durchgesetzt hat. Auf die derzeit rund 85 Vertragsstaaten entfallen mehr als drei Viertel des gesamten Welthandels. Die Bedeutung des CISG in der internationalen Arena wird durch Tausende von Entscheidungen unterstrichen, in denen die Anwendbarkeit des CISG festgestellt wurde, was das Verhalten zahlloser internationaler Händler belegt, die ihre Kaufverträge - standardmäßig oder ausdrücklich - regelmäßig dem Übereinkommen unterwerfen. Das CISG hat sich auch auf das Kaufrecht auf nationaler und regionaler (z. B. EU-) Ebene ausgewirkt.
Mit dieser Monographie als Leitfaden erhalten Juristen und Wissenschaftler, die sich mit internationalen Kaufverträgen und Kaufvertragsstreitigkeiten befassen, einen ausgezeichneten Überblick über das Übereinkommen sowie wertvolle Informationen zu allen 101 Artikeln, die wichtige Themenbereiche wie die folgenden abdecken:
⬤ Bestimmung, wann das CISG anwendbar ist; Vertragsfreiheit nach Artikel 6;
⬤ Auslegung des Übereinkommens und der CISG-Verträge;
⬤ Zustandekommen von Kaufverträgen, Gültigkeit, Vollstreckungseinreden;
⬤ Pflichten der Vertragsparteien, einschließlich der vertragsgemäßen Lieferung und der Mitteilung der Vertragswidrigkeit;
⬤ Haftung und Rechtsbehelfe bei Vertragsverletzung, einschließlich Erfüllung, Schadensersatz, Anfechtung/Kündigung;
⬤ Haftungsausnahmen; Vorbehalte gemäß Artikel 92-96.
Die zweite Auflage dieser IEL-Monographie berücksichtigt die neuesten wissenschaftlichen Kommentare sowie die weltweit wichtigste Rechtsprechung zum CISG.