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After Tomorrow the Days Disappear: Ghazals and Other Poems
Hasan Sijzi, auch bekannt als Amir Hasan Sijzi Dehlavi, gilt als Begründer des indo-persischen Ghazal, einer poetischen Form, die bis heute Bestand hat - vom Erbe von Hasans poetischem Nachfahren Hafez bis hin zu zeitgenössischen anglophonen Dichtern wie John Hollander, Maxine Kumin, Agha Shahid Ali und W. S.
Merwin. Wie auch andere persische Dichter arbeitete Hasan innerhalb eines streng geregelten Rahmens poetischer Konventionen, die die Durchdringung scheinbarer Gegensätze - metaphysisch und materiell, geheimnisvoll und alltäglich, Tod und Sehnsucht, heilig und profan, flüchtige Zeit und Ewigkeit - in den Vordergrund stellten. Innerhalb dieser Strenge schuf er eine Poetik, die den Sufi-Islam mit nicht-muslimischen indischen Traditionen verband.
Von den persischen Dichtern, die den Ghazal praktizierten, sind Hafez und Rumi den westlichen Lesern am besten bekannt, aber ihre Verse stellen nur einen kleinen Teil einer reichen Tradition dar. Diese Sammlung zeigt die geografische Bandbreite der Literatur und stellt gleichzeitig eine indische Stimme vor, die neben den bekannteren iranischen Namen einen Platz in den Bücherregalen der Leser finden wird.