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Bridging the Wash Humanitarian-Development Divide: Building a Sustainable Reality
Die Bereitstellung von sicheren und ausreichenden Wasser-, Sanitär- und Hygienedienstleistungen (WASH) ist für den Schutz der menschlichen Gesundheit und die Schaffung eines Umfelds, in dem die Menschen ihren Lebensunterhalt bestreiten können, unerlässlich. Dies gilt insbesondere in humanitären Krisen, in denen der sichere Zugang zu diesen Diensten häufig für lange Zeit unterbrochen ist. Humanitäre Krisen werden aufgrund externer destabilisierender Kräfte, zu denen auch die Auswirkungen des Klimawandels und anhaltende geopolitische Instabilität gehören, immer länger und komplexer. Infolgedessen wird die herkömmliche Nothilfeprogrammierung den Bedürfnissen moderner WASH-Krisen nicht mehr gerecht. WASH-Fachleute aus dem Bereich der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit müssen besser koordiniert zusammenarbeiten, um eine wirksame humanitäre WASH-Programmierung zu entwickeln, die die langfristigen Entwicklungsziele im Auge behält.
Die Autoren erörtern Erfahrungen aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten, die Fachleute aus der humanitären Hilfe, der Entwicklungshilfe und anderen Bereichen innerhalb und außerhalb des WASH-Sektors dazu anregen sollen, die langfristigen Auswirkungen nachhaltiger WASH-Programme in humanitären Kontexten zu verbessern. Fallstudien und Gespräche mit WASH-Vordenkern und -Programmgestaltern laden den Leser dazu ein, über die Kluft zwischen humanitärer Hilfe und Entwicklungshilfe nachzudenken und sich Gedanken über die Zukunft des WASH-Sektors zu machen. In diesem Buch wird auch deutlich, dass WASH mehr ist als nur die Bereitstellung von Wasserdienstleistungen; es ist ein wichtiger Faktor für den Schutz von Kindern, für Bildung, Gesundheit und wirtschaftliche Erholung. Wenn es eine starke sektorübergreifende Koordination mit einer strategischen, angemessenen, kohärenten und wirksamen Reaktion auf eine humanitäre Krise mit einer Vision für den Übergang zur Entwicklung gibt, gewinnen alle.
1. Einleitung.
2. Überlegungen zu WASH und dem Nexus.
3. Länderfallstudien aus der Praxis.
4. Die Rolle von nicht-häuslichen Einrichtungen.
5. Vorwärts gehen: Überwindung der Kluft.