Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende und unvoreingenommene Analyse von UFO-Sichtungen während des Ersten Weltkriegs und verbindet dokumentierte Vorfälle mit dem historischen Kontext. Es untersucht verschiedene Berichte, von denen einige die konventionellen Interpretationen von Luftverkehrsphänomenen in Frage stellen können. Obwohl sich die Erzählung auf Fakten und historische Berichte und nicht auf Spekulationen über Außerirdische konzentriert, bietet sie dem Leser interessante Einblicke in Luftschiffe und mögliche Spionageaktivitäten während des Krieges.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und informativ
⬤ entlarvt Mythen um UFO-Sichtungen im 1. Weltkrieg
⬤ präsentiert einen unvoreingenommenen Bericht
⬤ unterhaltsam und wissenschaftlich
⬤ beleuchtet ein weitgehend übersehenes Thema
⬤ guter Erzählfluss und Dokumentation.
⬤ Die Informationen können manchmal überwältigend sein
⬤ einige Leser haben das Gefühl, dass es sich zu sehr auf konventionelle Flugzeuge konzentriert, anstatt auf unerklärliche Phänomene
⬤ es fehlt die Sensationslust, die einige erwarten könnten
⬤ einige Berichte scheinen sich zu wiederholen oder zu wenig erforscht zu sein.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
UFOs of the First World War: Phantom Airships, Balloons, Aircraft and Other Mysterious Aerial Phenomena
Ein umfassender Blick auf die UFO-Gerüchte und -Schrecken des Ersten Weltkriegs Leutnant R. S.
Maxwell startete in seinem BE2C-Jagdflugzeug, sah aber bis 8:25 Uhr nichts Ungewöhnliches, als er in seinem Bericht schrieb: "Mein Motor fiel unregelmäßig aus, und nur indem ich die Geschwindigkeit der Maschine auf 50 mph reduzierte, konnte ich auf 10.000 Fuß bleiben. Ich sah deutlich ein künstliches Licht nördlich von mir und in etwa der gleichen Höhe. Ich verfolgte dieses Licht fast 20 Minuten lang in nordöstlicher Richtung, aber es schien etwas höher und genauso schnell zu fliegen wie ich, und schließlich verlor ich es ganz in den Wolken." Solche Sichtungen kamen während des Krieges häufig vor.
Die Gründe dafür sind an sich schon faszinierend: Zum einen steckt die Luftfahrt noch in den Kinderschuhen, so dass Lichterscheinungen in der Höhe eine neue Erfahrung sind. Der zweite ist die Angst: Zum ersten Mal kam eine echte Bedrohung vom Himmel.
Und das nicht nur an der Westfront: Am 21. August 1915 sahen 20 neuseeländische Soldaten acht brotlafförmige Wolken über dem Hügel 60 in der Suvla-Bucht.
"Ein britisches Regiment, das First-Fourth Norfolk, mit mehreren hundert Mann, wurde daraufhin bemerkt, wie es ... auf Hügel 60 zu marschierte." Sie marschierten in die Wolke hinein, die sich vom Boden erhob, und wurden nie wieder gesehen.