Bewertung:

Das Buch wird wegen seiner gründlichen Erforschung der Tieftemperaturphysik, insbesondere der ultrakalten Gase, sehr geschätzt. Es bietet detaillierte Einblicke in Problemlösungsstrategien und mathematische Grundlagen, so dass es sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Studenten geeignet ist. Einige Rezensenten bemängeln jedoch, dass ein umfassender Überblick über die Konzepte der statistischen Physik fehlt.
Vorteile:Ausgezeichnetes Hilfsmittel für die Tieftemperaturphysik, klare Einführung in Pfadintegralmethoden, gut strukturierte Problemstellungen, umfassende Strategien zur Lösung von Vielkörperproblemen, aufschlussreiche Kommentare und zugänglich für das Erlernen fortgeschrittener Themen.
Nachteile:Begrenzte Diskussion über experimentelle Techniken, bietet möglicherweise kein umfassendes Verständnis der statistischen Physik als Ganzes, könnte für diejenigen, die mit den Grundlagen nicht vertraut sind, überwältigend sein.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Ultracold Quantum Fields
Am 19. Juni 1999 unterzeichneten die europäischen Bildungsminister die Bologna-Erklärung, in der sie sich darauf einigten, dass die europäische Hochschulausbildung in ganz Europa vereinheitlicht werden und auf dem zweistufigen Bachelor-Master-System basieren sollte.
Das Institut für Theoretische Physik der Universität Utrecht reagierte schnell auf diese neue Herausforderung und richtete einen internationalen Masterstudiengang in Theoretischer Physik ein, der im Sommer 2000 anlief. Zurzeit ist der Masterstudiengang ein so genannter Prestige-Master an der Universität Utrecht und zielt darauf ab, motivierte Studenten zu anspruchsvollen Forschern in theoretischer Physik auszubilden. Das Programm basiert auf der Philosophie, dass die moderne theoretische Physik von universellen Prinzipien geleitet wird, die auf jedes Teilgebiet der Physik angewendet werden können.
Daher besteht die Grundlage des Masterstudiengangs aus den obligatorischen Kursen Statistische Feldtheorie und Quantenfeldtheorie. Diese konzentrieren sich vor allem auf die allgemeinen Konzepte der Quantenfeldtheorie und weniger auf die Vielzahl der möglichen Anwendungen.
Diese Anwendungen werden den Wahlfächern überlassen, die auf den konzeptionellen Grundlagen der Pflichtfächer aufbauen. Die Themen dieser Wahlfächer sind zum Beispiel stark korrelierte Elektronen, Spintronik, Bose-Einstein-Kondensation, das Standardmodell, Kosmologie und Stringtheorie.