Bewertung:

Das Buch „To Make My Bread“ ist ein historischer Roman, der in den frühen 1900er Jahren spielt und die Kämpfe der Familie Kirkland beim Übergang von der Subsistenzlandwirtschaft in den Appalachen zur Arbeit in den Mühlen des Piemont beschreibt. Das Buch bietet zwar wertvolle Einblicke in diese wenig beachtete Epoche, aber die Charaktere sind nur schwach ausgearbeitet, was die Beschäftigung mit der Geschichte beeinträchtigt. Die Erzählung konzentriert sich auf kleine Ereignisse, die zu kollektiven Aktionen wie gewerkschaftlicher Organisierung und Streiks führen und die alltäglichen Härten der Arbeiterklasse jener Zeit widerspiegeln.
Vorteile:Das Buch wirft ein Schlaglicht auf eine wenig beachtete historische Periode und gibt einen Einblick in die Kämpfe des industriellen Lebens im Amerika des frühen 20. Jahrhunderts. Es ist gut geschrieben und stellt die Lebenswirklichkeit der Arbeiterklasse und die Entwicklung hin zu kollektiven Maßnahmen wirkungsvoll dar. Die Bedeutung des Buches und die Notwendigkeit, es unabhängig von seinem politischen Kontext zu lesen, werden anerkannt.
Nachteile:Der Leser findet die Charaktere schlecht definiert, was das Leseerlebnis beeinträchtigt und die Geschichte weniger fesselnd macht. Das Tempo des Buches schwankt erheblich, vor allem gegen Ende, wo der Streik überstürzt und unvollständig wirkt. Außerdem könnte das Thema des Buches ein Nischenpublikum ansprechen und hat seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg unter einem Mangel an Wiederbelebung gelitten.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
To Make My Bread
Dieser klassische Roman, der mitten in der Weltwirtschaftskrise geschrieben wurde, überträgt die Themen von Balzac auf die Situation in den südlichen Appalachen.
Lumpkin zeichnet den Weg der Familie McClure nach, die von einem Leben als arme Schmuggler in den Bergen zu einem Leben in einer Mühlenstadt übergeht, wo sie als Fabrikarbeiter einen Hungerlohn verdienen. Die McClures bewegen sich auf dem tückischen Weg der Industrialisierung ohne Sicherheitsnetz, während das ganze Land unter den Auswirkungen der Depression leidet.
Lumpkin webt eine Geschichte in poetischer Bergsprache, die sich durch starke religiöse Erfahrungen, durch gesetzlose Liebe und einen gewaltigen Höhepunkt in einem Fabrikstreik bewegt, der mit der ganzen Verzweiflung eines Kampfes um Leben und Tod geführt wird. Ohne literarische Tricks oder Hilfsmittel erzielt sie durch Aufrichtigkeit und Realismus eine enorme emotionale Wirkung.“.