Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende und detaillierte Analyse der schottischen Geschichte, wobei der Schwerpunkt auf der schottisch/englischen Union von 1707 bis 2015 liegt. Es wird für seinen objektiven und faktisch ausgewogenen Ansatz gelobt, der es zu einer wertvollen Quelle für das Verständnis der komplexen Zusammenhänge des schottischen Nationalismus und Unionismus macht. Einige Leser bemängeln jedoch, dass die persönlichen Ansichten des Autors voreingenommen sind und bestimmte Schlussfolgerungen nicht ausreichend erläutert werden.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und umfassend
⬤ informativ und faktenbasiert
⬤ bietet einen ausgewogenen Blick auf die schottische Politik
⬤ fesselnde Erzählung
⬤ eine wertvolle Quelle für diejenigen, die sich für die schottische Geschichte und die Unabhängigkeitsbewegungen interessieren
⬤ scharfe Einblicke in die politische Dynamik, die seit der Union im Spiel ist.
⬤ Einige Leser fanden die persönliche Voreingenommenheit des Autors offensichtlich
⬤ das Buch deckt keine neueren Entwicklungen nach 2015 ab, wie z.B. den Brexit
⬤ Kritiker erwähnen einen enttäuschenden Mangel an Erklärungen bezüglich des Votums des Autors für die Unabhängigkeit
⬤ es wird als unausgewogen in der Darstellung verschiedener Standpunkte empfunden.
(basierend auf 36 Leserbewertungen)
Independence or Union - Scotland's Past and Scotland's Present
In der Geschichte Europas gibt es wohl keine kreativere, bedeutendere, ärgerlichere und unruhigere Beziehung als die zwischen Schottland und England.
Seit dem Mittelalter wurde die britische Insel von der einzigartigen Dynamik zwischen Edinburgh und London geprägt, die Einwohner, Monarchen, Geld und Ideen austauschten, manchmal im Geiste der Freundschaft und manchmal im Geiste mörderischer Abneigung.
Das bahnbrechende neue Buch von Tom Devine erforscht diese außergewöhnliche Geschichte in all ihrer Vielschichtigkeit, vom siebzehnten Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Jahrhundert bis in die Gegenwart. Wenn sie sich nicht gerade gegenseitig mit Invasionsarmeen unterminierten, haben Schottland und England im Großen und Ganzen von der Anwesenheit des jeweils anderen profitiert - tatsächlich stellte lange Zeit niemand die Union in Frage, die sie verband. Aber wie Devine deutlich macht, war es zum größten Teil eine Beziehung, die auf Zustimmung und nicht auf Gewalt beruhte, auf gegenseitigem Vorteil und nicht auf Feindschaft - und sie enthielt immer die Möglichkeit, dass sich die Wege politisch wieder trennen.
Angesichts der Tatsache, dass das Vereinigte Königreich in einem Maße unter Beobachtung steht, wie es seit dem achtzehnten Jahrhundert nicht mehr der Fall war, ist „Independence or Union“ der entscheidende Leitfaden.