Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 2 Stimmen.
Invincible Ignorance in American Foreign Policy; The Triumph of Ideology over Evidence
Dieses Buch ist ein Rückblick auf wichtige außenpolitische Entscheidungen der USA nach dem Zweiten Weltkrieg, die von ideologisch verblendeten Behörden getroffen wurden. In jeder der neun untersuchten Situationen waren genaue Beweise verfügbar und vielen der Entscheidungsträger sogar bekannt, aber Chauvinismus, Antikommunismus oder vorsätzliche linke oder rechte ideologische Vorlieben setzten sich durch.
Im Vorwort nimmt Newman die Worte von Corey Robin als Leitfaden: Das zwanzigste Jahrhundert, so heißt es, hat uns eine einfache Lektion über Politik gelehrt: Von allen Motivationen für politisches Handeln ist keine so tödlich wie die Ideologie. Die Gier nach Geld mag geschmacklos sein, das Streben nach Macht unanständig, aber keine von beiden treibt ihre Anhänger zu den kriminellen Exzessen einer Idee auf dem Vormarsch.
Die analytisch-kritischen Aufsätze dieses Bandes spannen einen Bogen über die Nachkriegszeit, von der Hiroshima-Entscheidung bis zu Bush und Irak. Regierungsdokumente, wissenschaftliche Analysen und Newmans eigene bissige Argumente unterhalten und informieren den Leser gleichermaßen.