Bewertung:

Robert Wittmans Memoiren „Unbezahlbar“ geben einen fesselnden und informativen Einblick in die Welt des Kunstdiebstahls und der Wiederbeschaffung von Kunstwerken und schildern seine 20-jährige Karriere beim FBI als verdeckter Kunsthändler. Das Buch verwebt persönliche Geschichten mit historischem Kontext, erforscht die Komplexität der Bürokratie innerhalb der Strafverfolgungsbehörden und fesselt den Leser mit spannenden Erzählungen über die Wiederbeschaffung gestohlener Kunst. Auch wenn einige Leser die Erzählung genossen haben, waren sie doch der Meinung, dass sich das Buch in bestimmten Bereichen wiederholt und es ihm an Tiefe mangelt, insbesondere was die komplizierten Abläufe beim FBI betrifft.
Vorteile:Fesselnd erzählt, gut geschrieben, informativ mit einzigartigen Einblicken in Kunstdiebstahl und -wiederbeschaffung, verbindet persönliche Anekdoten mit historischem Kontext, fesselnde und unterhaltsame Lektüre mit spannenden Erzählungen, bietet einen Einblick in die Herausforderungen der Strafverfolgung und enthält lehrreiche Elemente über die amerikanische Geschichte.
Nachteile:Einige Leser fanden, dass sich das Buch mit einer ähnlichen Handlung in allen Fällen wiederholte, dass tiefere Einblicke in das FBI und seine Prozesse fehlten, dass bestimmte autobiografische Elemente sich wie Eigenwerbung anfühlten und dass sie von ungelösten hochkarätigen Fällen enttäuscht waren, wobei in den Kindle-Ausgaben keine Fotos enthalten waren.
(basierend auf 322 Leserbewertungen)
Priceless: How I Went Undercover to Rescue the World's Stolen Treasures
Das Wall Street Journal nannte ihn "eine lebende Legende". Die Londoner Times bezeichnete ihn als "den berühmtesten Kunstdetektiv der Welt".
In Unbezahlbar zieht Robert K. Wittman, der Gründer des FBI-Teams für Kunstkriminalität, zum ersten Mal den Vorhang über seine bemerkenswerte Karriere zurück und bietet einen internationalen Thriller aus dem wahren Leben, der es mit der Thomas Crown Affäre aufnehmen kann.
Als Sohn eines Antiquitätenhändlers hat Wittman eine zwanzigjährige Karriere hingelegt, die nichts weniger als außergewöhnlich war. Er ging undercover, meist unbewaffnet, auf die Jagd nach Kunstdieben, Betrügern und Schwarzmarkthändlern in Paris und Philadelphia, Rio und Santa Fe, Miami und Madrid.
In seinen fesselnden Memoiren erzählt Wittman faszinierend die Geschichten, die hinter den von ihm sichergestellten unbezahlbaren Kunstwerken und Antiquitäten stehen: Die goldene Rüstung eines alten peruanischen Kriegerkönigs. Die Rodin-Skulptur, die die impressionistische Bewegung inspirierte. Der Kopfschmuck, den Geronimo bei seinem letzten Pow-Wow trug. Die seltene Bürgerkriegsflagge, die von einem der ersten afroamerikanischen Regimenter der Nation in die Schlacht getragen wurde.
Das Ausmaß von Wittmans Taten ist unübertroffen: Er reiste um die Welt, um Gemälde von Rockwell und Rembrandt, Pissarro, Monet und Picasso zu retten, und arbeitete dabei oft verdeckt im Ausland auf Geheiß ausländischer Regierungen. Hierzulande stellte er eine Originalkopie der Bill of Rights wieder her und knackte den Betrug, der die PBS-Serie Antiques Roadshow erschütterte.
Nach den Berechnungen des FBI hat Wittman Kunst und Antiquitäten im Wert von Hunderten von Millionen Dollar gerettet. Er sagt, die Statistik sei nicht wichtig. Denn wer kann schon sagen, was mehr wert ist - ein Rembrandt-Selbstporträt oder eine in die Schlacht getragene amerikanische Flagge? Sie sind beide unbezahlbar.
Bei den Kunstdieben und -betrügern, die Wittman erwischte, gab es die ganze Bandbreite von reich bis arm, von clever bis dumm, von organisierten Kriminellen bis zu verzweifelten Einzelgängern. Der Schmuggler, der ihm einen geplünderten Schatz aus dem 6. Jahrhundert brachte, entpuppte sich als ein hochrangiger Diplomat. Jahrhundert brachte, entpuppte sich als hochrangiger Diplomat. Der Gutachter, der den Nachkommen von Kriegshelden unzählige Erbstücke stahl, war ein aalglatter, aristokratischer Betrüger. Der Museumswärter, der sich mit Haarsträhnen von George Washington davonmachte, wollte sich nur ein paar Kröten dazuverdienen, weil er dachte, dass niemand vermissen würde, was er gestohlen hatte.
In seinem letzten Fall setzte Wittman sein gesamtes Wissen und seine Erfahrung ein, um sich seiner größten Herausforderung zu stellen: verdeckte Ermittlungen, um die bösartigen Verbrecher aufzuspüren, die hinter dem vielleicht dreistesten Kunstdiebstahl von allen stecken.
Aus der Hardcover-Ausgabe.