Bewertung:

Das Buch ist ein ergreifender und persönlicher Bericht über die Erlebnisse von Henry Herzog als jüdischer Partisan während des Holocausts, in dem er erschütternde Ereignisse wie das Leben in einem Ghetto, das Überleben in den besetzten Gebieten und den Kampf an der Seite russischer Partisanen schildert. Obwohl es sich um einen wichtigen historischen Erinnerungsbericht handelt, haben einige Leser Herzogs Darstellung der Reaktion der Welt auf den Holocaust kritisiert, da sie die Opfer, die die alliierten Soldaten gebracht haben, außer Acht lässt.
Vorteile:⬤ Wertvoller Bericht aus erster Hand über die Erfahrungen jüdischer Partisanen während des Holocaust
⬤ lehrreiche und fesselnde Erzählung
⬤ beschreibt anschaulich historische Gräueltaten
⬤ wichtige Ergänzung für alle, die sich für Holocaust-Literatur interessieren.
⬤ Kritik an Herzogs Perspektive auf die Reaktion der Welt während des Zweiten Weltkriegs
⬤ einige Leser finden es ein ermüdendes Thema unter jüdischen Memoirenschreibern
⬤ keine traditionelle angenehme Lektüre aufgrund des Themas.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
... and Heaven Shed No Tears
Henry Herzog überlebte die Liquidierung des Ghettos von Rzeszow in Polen und musste in Zwangsarbeitslagern schreckliche Strapazen ertragen. Er dokumentiert die zunehmende Strenge der Naziherrschaft in Rzeszow und die Komplizenschaft des Judenrats und der jüdischen Polizei bei den Razzien zur Deportation in das Konzentrationslager Belzec.
Bei einer dieser Deportationen wurden seine Eltern in den Tod getrieben. Seine Brüder wurden von der Gestapo gefasst, gefoltert und getötet. Herzog und seine Schwester flüchteten nach Ungarn, wo sie zwar Zuflucht fand, aber verraten, verhaftet und schließlich in einen Zug in die Konzentrationslager gesetzt wurde.
Er entkam, indem er aus dem Zug sprang und ins Tatra-Gebirge floh, wo er sich einer Gruppe russischer Partisanen anschloss, um gegen die Nazis zu kämpfen. 1995 Taschenbuch, Saga Verlag / Folio Privat.