Bewertung:

Das Buch „And A Bottle of Rum“ nimmt den Leser mit auf eine fesselnde Reise durch die Geschichte des Rums und seinen Einfluss auf Amerika und verbindet dabei Humor mit informativen Anekdoten. Es erforscht die Verbindungen zwischen Rum und amerikanischer Geschichte, Kultur und sozialer Dynamik und bietet eine gut recherchierte Erzählung, die sowohl historische Fakten als auch Cocktailrezepte beleuchtet.
Vorteile:Die Leser loben das Buch als leicht zu lesen, informativ und unterhaltsam. Es verbindet Geschichte mit Anekdoten über Rum und macht so die Vergangenheit leichter zugänglich und unterhaltsam. Der Erzählstil wird mit dem Erzählen von Geschichten am Feuer verglichen, und viele finden die Cocktailrezepte eine interessante Ergänzung. Das Buch ist besonders für diejenigen zu empfehlen, die sich für historische Einblicke im Zusammenhang mit der Getränkekultur interessieren.
Nachteile:Einige Rezensenten kritisieren das Buch als zu sachlich und zu wenig tiefgründig in der Erzählung und vergleichen es mit einem Geschichtslehrbuch mit abgehacktem Fluss. Es wird bemängelt, dass es an Illustrationen und Charakterentwicklung mangelt, so dass sich die Leser mehr Kontext zu den Ereignissen und Persönlichkeiten wünschen. Einige meinten, das Buch sei zwar unterhaltsam, aber nicht geeignet, einen Erzählbogen aufzubauen.
(basierend auf 148 Leserbewertungen)
And a Bottle of Rum, Revised and Updated: A History of the New World in Ten Cocktails
Jetzt überarbeitet, aktualisiert und mit neuen Rezepten, erzählt And a Bottle of Rum die unterhaltsame Geschichte dieses amerikanischsten aller Getränke.
Vom Grog, den die Seeleute um 1700 auf hoher See tranken, bis zu den Mojitos der Barhopper in Havanna bietet der Spirituosen- und Cocktail-Kolumnist Wayne Curtis eine Geschichte des Rums und des amerikanischen Kontinents und zeigt, dass die heimelige Spirituose, die einst aus den Industrieabfällen des boomenden Zuckerhandels destilliert wurde, es geschafft hat, alle Gesellschaftsschichten der Neuen Welt zu durchdringen.
Curtis führt uns von den Tavernen der amerikanischen Kolonien, wo der Rum nicht nur einen billigen Paukenschlag darstellte, sondern auch Geld für die Revolution lieferte, zu den plündernden Piratenschiffen vor der Küste Mittelamerikas, zu den Wasserlöchern im Kuba der Vor-Castro-Zeit und zu den kitschigen Tiki-Bars im Amerika der 1950er Jahre. Hier sehen wir Zuckerbarone und ihre Armeen, die die Karibik erobern, Paul Revere, der auf seinem berühmten Ritt einen Schluck trinkt, Prohibitionisten, die gegen den "dämonischen Rum" marschieren, Hemingway, der seine Leber mit Havanna-Daiquiris mästet, und die Barkeeper von heute, die alte Favoriten wie Planter's Punch wiederbeleben.
Im Zeitalter von selbst gebrautem Bier und Single-Malt-Whiskeys hat der Rum - einst das Gesöff des einfachen Mannes - seinen Weg in die Verkostungsräume der anspruchsvollsten Trinker gefunden. Komplett mit Cocktailrezepten für angehende Zeitreisende ist dies Geschichte in ihrer berauschendsten Form.