Bewertung:

In den Rezensionen wird das Buch als ehrliche und nachvollziehbare Darstellung der Komplexität der Mutterschaft hervorgehoben, die sich mit den emotionalen und psychologischen Herausforderungen während der Schwangerschaft und der frühen Elternschaft befasst. Es bietet Frauen Trost und Bestätigung - egal, ob sie ein Kind erwarten, bereits Eltern sind oder eine Elternschaft in Erwägung ziehen - und ist gleichzeitig offen für die Kämpfe und die Realität des Mutterseins.
Vorteile:Die Leserinnen schätzen den zu Herzen gehenden und ehrlichen Schreibstil, der die rohen Emotionen der Mutterschaft einfängt. Viele fanden das Buch nachvollziehbar und regten zum Nachdenken an, so dass sie sich mit ihren Erfahrungen und Gefühlen nicht so allein fühlten. Der Witz, der Charme und die Offenheit der Autorin wurden positiv bewertet, und viele Leserinnen bemerkten, dass das Buch einen realistischen Blick auf die Herausforderungen der Mutterschaft bietet, ohne zu beschönigen.
Nachteile:Einige Rezensenten waren der Meinung, dass das Buch in seiner Darstellung der Geburt zu anschaulich sein könnte, was für werdende Mütter abschreckend oder beängstigend sein könnte. Einige Kritiker meinten, die Perspektive der Autorin sei zu sehr auf sich selbst fokussiert und es fehle ein breiterer Kontext, so dass der Eindruck entstehe, ihre Erfahrungen sprächen für alle Mütter. Außerdem waren einige der Meinung, dass bestimmte Teile des Textes nicht tiefgründig genug waren und von einer besseren Überarbeitung hätten profitieren können.
(basierend auf 103 Leserbewertungen)
And Now We Have Everything: On Motherhood Before I Was Ready
Ein roher, witziger und grimmig ehrlicher Bericht darüber, wie es ist, Mutter zu werden, bevor man sich als Erwachsener fühlt.
Als Meaghan O'Connell in ihren Zwanzigern versehentlich schwanger wurde und beschloss, das Baby zu behalten, wurde ihr klar, dass es das Buch, das sie brauchte - eine brutal ehrliche, tagesordnungsfreie Abrechnung mit den emotionalen und existenziellen Auswirkungen der Mutterschaft - nicht gab. Also beschloss sie, es selbst zu schreiben.
And Now We Have Everything ist O'Connells Erkundung der katastrophalen Erfahrung, Mutter zu werden, auf die man sich unmöglich vorbereiten kann. Mit ihrem schwarzen Humor und ihrem haarscharfen B.S.-Detektor thematisiert O'Connell das allgegenwärtige Impostersyndrom, das mit einer ungeplanten Schwangerschaft einhergeht, die Fantasien von einer „natürlichen“ Geburt, die das mütterliche Selbstwertgefühl untergraben, Körper- und Sexualprobleme nach der Geburt und die faszinierende Fremdheit, in eine neue, noch nicht komfortable Identität zu schlüpfen.
And Now We Have Everything kanalisiert Ängste und Befürchtungen, die immer noch tabu sind und oft unausgesprochen bleiben. Es ist eine schonungslos offene, witzige und emotionale Mutterschaftsgeschichte für unsere Zeit, in der es darum geht, ein Baby zu bekommen und im Guten wie im Schlechten ganz man selbst zu bleiben.
Dieses Buch ist klug, witzig und auf die beste Art und Weise wahr und hat mich vor Erkenntnis schmerzen lassen.“ -- Cheryl Strayed