Bewertung:

Laura Whitfields Memoiren „Untethered“ sind eine zutiefst nachdenkliche und emotional fesselnde Coming-of-Age-Geschichte, die ihren Weg durch Trauer, Glauben und persönliches Wachstum beschreibt. Die Erzählung zeichnet sich durch brutale Ehrlichkeit, Verletzlichkeit und einen Sinn für Beharrlichkeit aus, was sie für viele Leser nachvollziehbar macht, insbesondere für diejenigen, die in den 60er und 70er Jahren aufgewachsen sind.
Vorteile:Das Buch wird für seinen fesselnden und unterhaltsamen Schreibstil gelobt, der die Leser in den Bann zieht, als wären sie Teil von Whitfields Reise. Es bietet eine tiefgründige Auseinandersetzung mit Themen wie Trauer, Glaube und Widerstandskraft, die viele Leser als inspirierend und nachdenklich stimmt. Die Memoiren bieten nachvollziehbare Erfahrungen, was sie zu einer ausgezeichneten Wahl für Diskussionen in Buchklubs macht. Viele schätzten auch die anschaulichen Beschreibungen und die Fähigkeit der Autorin, Emotionen hervorzurufen.
Nachteile:Einige Leser merkten an, dass die emotionale Tiefe des Buches manchmal überwältigend sein könnte, obwohl sie im Allgemeinen durch die Leichtigkeit der Erzählung ausgeglichen wurde. Einige Leserinnen und Leser wünschten sich auch, dass das Leben der Autorin nach dem Ende der Memoiren weitergeht.
(basierend auf 67 Leserbewertungen)
Untethered: Faith, Failure, and Finding Solid Ground
Als Laura Whitfield vierzehn Jahre alt war, kam ihr außergewöhnlicher Bruder Lawrence bei einem Bergsteigerunfall ums Leben. In dieser Nacht hatte sie eine Erleuchtung: Das Leben ist kurz. Träume groß, auch wenn das bedeutet, Risiken einzugehen. Nach ihrem Highschool-Abschluss machte sie sich also auf den Weg, um genau das zu tun.
Laura verbrachte ihren ersten Sommer nach der Highschool auf den Outer Banks in North Carolina, ein paar magische Monate voller Freundschaften, Jungs und Bier. Dort lernte sie einen gut aussehenden DJ kennen, den alle „Steve the Dream“ nannten, und riskierte ihr Herz. Als der September kam, zog Steve nach New York City, um Model zu werden - was Laura dazu veranlasste, ebenfalls ans Modeln zu denken. Nach nur einem Semester am College, immer noch auf der Suche nach der Leere, die der Tod ihres Bruders hinterlassen hatte, brach sie ihr Studium ab und zog nach New York, um ein Covergirl zu werden. Doch während sie mit den Anforderungen des Lebens in der Großstadt jonglierte - Kellnern, gescheiterte Beziehungen und die halsabschneiderische Welt des Modelns -, verlor sie ihren Weg.
Untethered ist Lauras Geschichte der Überwindung von Scham, des Glaubens und der Erkenntnis, dass das Eingehen von Risiken - und das Scheitern - zu einem größeren Leben führen kann, als man es sich je vorzustellen wagte.