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Monstrous Women in Comics
Beiträge von Novia Shih-Shan Chen, Elizabeth Rae Coody, Keri Crist-Wagner, Sara Durazo-DeMoss, Charlotte Johanne Fabricius, Ayanni C. Hanna, Christina M. Knopf, Tomoko Kuribayashi, Samantha Langsdale, Jeannie Ludlow, Marcela Murillo, Sho Ogawa, Pauline J. Reynolds, Stefanie Snider, J. Richard Stevens, Justin Wigard, Daniel F. Yezbick, und Jing Zhang.
Monster scheinen heutzutage allgegenwärtig zu sein, in beliebten Fernsehsendungen, in preisgekrönten Romanen und immer wieder in Hollywood-Blockbustern. Sie sind Figuren, die am Rande lauern und so im Gegensatz dazu helfen, das Zentrum zu erhellen - die Verkörperung der Abnormität, die die Definition der Normalität durch alles, was sie nicht sind, auf den Plan ruft.
Der Sammelband von Samantha Langsdale und Elizabeth Rae Coody untersucht die Kodierung der Frau als monströs und wie das Monster als gefährlicher Ausdruck von Frauen/Weiblichkeit/dem Weiblichen durch die Überschneidung von Geschlecht mit Sexualität, Ethnie, Nationalität und Behinderung noch verschärft wird. Die Analyse monströser Frauen bedeutet nicht nur, Comics zu untersuchen, sondern auch zu sehen, wie diese Konstruktionen mit den realen materiellen Erfahrungen von Frauen korrespondieren.
Jeder Abschnitt wirft einen kritischen Blick auf den kulturellen Kontext, der die verschiedenen monströsen Stimmen umgibt: Verkörperung, Mutterschaft, Kindheit, Macht und Performance. Es werden Aufsätze über Comics wie Faith, Monstress, Bitch Planet und Batgirl sowie über Figuren wie Harley Quinn und Wonder Woman vorgestellt.
Dieser Band untersucht die patriarchalischen Kontexte, in denen Männer als Repräsentanten des normativen, universellen Subjekts angesehen werden, so dass Frauen häufig zu Monstern werden.