Bewertung:

Das Buch „UNCOUNTED: The Crisis of Voter Suppression in America“ hat gemischte Kritiken erhalten. Viele loben den aufschlussreichen und erhellenden Inhalt in Bezug auf die Unterdrückung von Wählern, während einige Kritiker argumentieren, dass es auf einer falschen Prämisse beruht und sich zu sehr auf historische Themen konzentriert.
Vorteile:⬤ Aufschlussreich und augenöffnend
⬤ gut geschrieben und informativ
⬤ zugänglich für High-School-Schüler
⬤ motiviert die Leser, sich für den Wandel einzusetzen
⬤ hebt die anhaltende Krise der Wählerunterdrückung hervor, von der insbesondere Minderheiten und Menschen mit niedrigem Einkommen betroffen sind.
⬤ Kritiker behaupten, dass das Buch auf einer falschen Prämisse bezüglich der Wahlbeteiligung von Minderheiten basiert
⬤ legt nahe, dass es sich zu sehr auf die historische Unterdrückung von Wählern konzentriert und nicht auf aktuelle Themen
⬤ einige argumentieren, dass es nicht angemessen auf die anhaltende Unterdrückung von Frauen eingeht.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Uncounted: The Crisis of Voter Suppression in America
Eine Antwort auf die Angriffe auf das Wahlrecht - eine wichtige Lektüre im Hinblick auf die Präsidentschaftswahlen 2024.
Der Voting Rights Act von 1965 gilt als eines der wirksamsten Gesetze, die die Vereinigten Staaten je verabschiedet haben. Er verschaffte Hunderttausenden von Wählern, vor allem im amerikanischen Süden, das Wahlrecht und machte auf das Problem der Unterdrückung von Wählern aufmerksam. Doch in den letzten Jahren gab es immer wieder Angriffe auf den Zugang zu den Wahlurnen in Form von strengeren Anforderungen an den Wählerausweis, unbegründeten Behauptungen über Wahlfälschungen und unbegründeten Anschuldigungen des Wahlbetrugs. In der Vergangenheit zielten diese Bemühungen darauf ab, afroamerikanische Wähler aus den Wählerverzeichnissen zu streichen, und heute zielen neue Gesetze darauf ab, farbige, arme und ältere Wähler auszuschließen - Gruppen, die traditionell die Demokratische Partei wählen.
Uncounted untersucht das Phänomen der Entrechtung durch die Brille der Geschichte, der Ethnie, des Rechts und des demokratischen Prozesses. Gilda R. Daniels, die als stellvertretende Leiterin der Abteilung für Bürgerrechte des US-Justizministeriums tätig war und über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung im Bereich der Wahlrechte verfügt, argumentiert, dass die Unterdrückung von Wählern in Zyklen abläuft, sich ständig anpasst und neue Wege findet, um den Zugang für eine exponentiell wachsende Minderheitenbevölkerung zu behindern. Sie warnt davor, dass eine vorsätzliche Strategie restriktiver Gesetze und betrügerischer Praktiken Wurzeln geschlagen hat und die eigentliche Grundlage der amerikanischen Demokratie aushöhlt - das Wahlrecht!