Bewertung:

Das Buch bietet eine kritische Analyse der Stratifizierung im amerikanischen Hochschulwesen und untersucht die Auswirkungen der steuerlichen und kulturellen Ressourcen auf die Lebensfähigkeit der Institutionen. Während die entwickelte Typologie wegen ihres potenziellen Nutzens für Forscher und politische Entscheidungsträger gelobt wird, wird in einigen Rezensionen kritisiert, dass es dem Buch an neuen Erkenntnissen und umsetzbaren Lösungen für den institutionellen Wettbewerb mangelt.
Vorteile:Das Buch bietet eine leicht zugängliche Analyse mit kritischen Implikationen für das amerikanische Hochschulwesen. Es stützt sich auf umfangreiche Literatur und neue Daten, bietet eine detaillierte Typologie, in der die Institutionen nach ihrer Lebensfähigkeit kategorisiert werden, und verbessert das Verständnis der finanziellen und kulturellen Ressourcen, die die Hochschulbildung beeinflussen. Es wird für Kurse in Hochschulverwaltung, Finanzen und Gerechtigkeit empfohlen.
Nachteile:Kritiker bemängeln, dass die Ergebnisse nicht neu sind und es ihnen an Strenge mangelt, und weisen darauf hin, dass die Hierarchie des Wettbewerbs im Hochschulwesen bereits gut etabliert ist. Das Buch bietet keine Lösungen zur Verbesserung des Wettbewerbs oder zur Förderung von Institutionen. Außerdem empfinden einige den Schreibstil als unübersichtlich und überladen mit Fachjargon.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Unequal Higher Education: Wealth, Status, and Student Opportunity
Identifiziert und erklärt die Quellen der Schichtung, die Colleges und Universitäten in den Vereinigten Staaten voneinander unterscheiden.
Die Autoren verwenden quantitative Analysen, um die Konturen dieses Systems darzustellen. Anschließend erläutern sie die Mechanismen, die dieses System aufrechterhalten, und zeigen auf, wie die zunehmende institutionelle Ungleichheit die individuellen Möglichkeiten eingeschränkt hat.