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Inequalities in the UK: New Discourses, Evolutions and Actions
Dieses Buch befasst sich mit der Frage nach dem Ausmaß und den Reaktionen auf Ungleichheiten in Großbritannien im Jahr 2017 nach der Großen Rezession von 2008. Ungleichheit ist das Thema, das nicht verschwinden wird, ein reales Problem, das alle Facetten der Gesellschaft betrifft. Politische und wirtschaftliche Entwicklungen wie Sparmaßnahmen, der Brexit und Veränderungen in der politischen Führung wirken sich auf die Ungleichheitslandschaft aus.
In sechs Kapiteln wird das Ausmaß wirtschaftlicher Ungleichheit und Armut anhand quantitativer und qualitativer Methoden untersucht, die dabei helfen, regionale Unterschiede zu kartieren, das Vereinigte Königreich mit dem Rest der EU zu vergleichen und über die traditionellen Maße und Konzepte hinauszugehen. In sieben Kapiteln wird untersucht, wie sich die Ungleichheiten seit 2008 entwickelt haben und wie sie von den politischen Entscheidungsträgern in fünf Politikbereichen (Gesundheit, Wohnen, Bildung, Geschlecht und Einwanderung) unter Berücksichtigung des neuen Rechtsrahmens und in einer Partei (Arbeit) angegangen worden sind. Sechs weitere Kapitel schließlich befassen sich mit der Frage der Steuerung von Ungleichheit, indem sie untersuchen, wie Ungleichheit in der politischen Agenda der dezentralen Versammlungen in Nordirland, Schottland und Wales sowie auf lokaler Ebene in Ipswich und London auftaucht.
Auf der Grundlage jüngster Erhebungen und aktueller wissenschaftlicher Überlegungen bietet dieses Buch eine aktuelle Darstellung des Ausmaßes und der Verteilung von Ungleichheiten im Vereinigten Königreich, der sich entwickelnden Methoden zur Messung und Bekämpfung von Ungleichheiten sowie der sich verändernden Wahrnehmung von Ungleichheiten durch die Öffentlichkeit und die politischen Entscheidungsträger.