Bewertung:

Die Rezensionen zu „Unheilige Schrift: An Infidel's Critique of the Bible“ ist eine Mischung aus viel Lob und Kritik. Viele Leser schätzen die gründliche und gut recherchierte Analyse der biblischen Texte und heben die Gliederung und die detaillierte Untersuchung von Ungereimtheiten und Widersprüchen hervor. Einige Kritiker bemängeln jedoch, dass es dem Ansatz des Autors an einem angemessenen Verständnis des historischen Kontextes der biblischen Texte mangelt und dass einige Argumente stereotyp oder voreingenommen erscheinen könnten.
Vorteile:⬤ Ausgezeichnete Analyse und gründliche Recherche der biblischen Texte.
⬤ Gut gegliedert nach Themen, so dass man leicht nachschlagen kann.
⬤ Umfangreiche Liste von dokumentierten Widersprüchen und Ungereimtheiten in der Bibel.
⬤ Fesselnder Schreibstil mit Humor, der schwierige Themen unterhaltsam macht.
⬤ Effektive Quellenangaben mit Verweisen auf andere Gelehrte und Texte.
⬤ Einige Argumente werden als schwach oder unbegründet empfunden, möglicherweise aufgrund des Rückgriffs auf veraltete Übersetzungen.
⬤ Die Kritik an der Bibel wird von einigen als mangelnde Berücksichtigung ihres antiken kulturellen Kontextes empfunden.
⬤ Einige Leser haben den Eindruck, dass das Buch sich auf stereotype Argumente stützt, die bei atheistischen Kritiken üblich sind.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Unholy Writ: An Infidel's Critique of the Bible
Wie sollen wir auf unserer kurzen und gefährlichen Reise ex irritum ad irritum den wahren Zugang zum Sein finden, wie es der deutsche Philosoph Martin Heidegger (Sein und Zeit) nennen würde? Wie beantworten wir die Frage des Apostels Thomas, der fragte: "Wie können wir den Weg erkennen" (Joh 14,5)? Mit anderen Worten, wie sollen wir die "Klammer von unendlicher Kürze" ausfüllen, die nach James Joyce (Ulysses) jedes unserer Leben abgrenzt? Die Bibel wird oft als angeblich unfehlbarer Ratgeber hingestellt, der den richtigen Weg zu einem authentischen Leben weist (z. B. 2 Tim 3,16-17). Ihren Befürwortern zufolge ist die Heilige Schrift eine absolut verlässliche Lebensanleitung, weil sie das Wort Gottes ist (Summa Theologica, Erster Teil, Frage 1, Art. 10). Bei näherer Betrachtung der Bibel wird jedoch ihre göttliche Urheberschaft in Frage gestellt und damit auch ihre Zuverlässigkeit als genauer Wegweiser für die Seele. Tatsächlich erweist sie sich bei näherer Betrachtung als nichts weiter als eine banale und zusammengeschusterte Sammlung archaischen Aberglaubens, die mit den haarsträubenden Spekulationen des Moses über die Erschaffung der Welt beginnt und mit den wahnsinnigen Wahnvorstellungen des Johannes über ihre Zerstörung endet. Die Entlarvung des wahren Charakters der Heiligen Schrift war der Hauptzweck für das Schreiben der Unheiligen Schrift. Der Modus Operandi für diese Enthüllung bestand in einer gründlichen kritischen Analyse der Heiligen Schrift.
Die Ergebnisse einer solchen sorgfältigen Betrachtung ihres Inhalts zeigten deutlich, dass jede Behauptung, die Bibel sei eine Art sakrosanktes ethisches Vademekum, völlig ungültig ist. Insbesondere die zahlreichen Widersprüche und Absurditäten, die in der Bibel enthalten sind, verleihen ihr eine Unzuverlässigkeit, die ihre Funktion als Leitfaden für irgendetwas untergräbt, geschweige denn als eine Art moralische Landkarte für die Reise durch das Leben. Darüber hinaus sind viele der Ideen, die in der Heiligen Schrift vertreten werden, in Wirklichkeit geistig schädlich. Wenn nicht auch noch die geduldete Frauenfeindlichkeit, Gewalt, Intoleranz, Ungerechtigkeit und Grausamkeit beseitigt werden können, ist es schwierig, die Heilige Schrift als so etwas wie ein unerschütterliches himmlisches Leuchtfeuer zu betrachten, das den Weg durch den moralischen Nebel erhellt, der unser Leben zuweilen verschlingt. Darüber hinaus untergraben die vielen Irrtümer, die sie enthält, einschließlich derjenigen über die natürliche Welt, die zentrale Behauptung, dass die Bibel göttlich inspiriert ist. Anhand der Verse selbst wurden Themen wie biblische Irrtumslosigkeit, biblische Moral, der Charakter des biblischen Gottes, die Merkmale einer auf der Bibel basierenden Religion und die biblische Haltung zu Wissenschaft, Natur und Wahrheit erörtert. In der vorliegenden Arbeit wurde gezeigt, dass jeder Glaube an die Bibel als göttlich inspiriert oder als vertrauenswürdiger Leitfaden für ein richtiges Leben nicht nur fehlgeleitet, sondern auch wahnhaft ist.
Die ikonoklastischen Behauptungen dieses Autors in Bezug auf die Bibel und die mit ihr zusammenhängenden Themen sind hinreichend belegt.